So will Rot-Grün in Wien durchstarten:
Häupl und Vassilakou im NEWS-Interview

Autofahrer quälen? "Das wird nicht stattfinden" Angebot an Zuwanderer: "Zukunft oder Kriminal"

So will Rot-Grün in Wien durchstarten:
Häupl und Vassilakou im NEWS-Interview © Bild: APA/SCHLAGER

Wiens Autofahrer müssen sich nicht fürchten. „Autofahrern das Leben schwer zu machen: Das wird nicht stattfinden“, beruhigen Bürgermeister Michael Häupl und die künftige grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou im Exklusiv-Doppel-Interview im morgen erscheinenden NEWS. Vassilakou ergänzt: „Ein Drittel weniger Autoverkehr bedeutet ja nicht, dass wir ein Drittel der AutofahrerInnen zwingen wollen, das Auto stehenzulassen.“.

Zum Thema Integration kündigt die Grüne eine Sprachstandserhebung unter Wiens Zuwanderern an. Ziel ist: „Danach wollen wir einen Mehrjahresplan aufsetzen, sodass niemand, der in Wien wohnt, nicht ausreichend Deutsch kann, um den Alltag eigenständig zu bewältigen.“

Bürgermeister Häupl will mit Sozialarbeit durch „native speaker“ vor allem jene Jugendliche erreichen, die nach dem Pflichtschulalter und ohne Deutschkenntnisse kommen und keine Ausbildung haben: „Sich derer anzunehmen, ist erste Prävention gegen Kriminalität. Wir machen ihnen ein Angebot, das sie entweder in die Zukunft führt – oder ins Kriminal. Aber dann fliegen sie raus. Sie können das selber entscheiden.“

Von der rot-grünen Premiere erwarten die beiden, dass „der Rechtspopulismus in dieser Stadt auf ein für die Demokratie erträgliches Ausmaß reduziert wird“, sagt Häupl. Und zu den Wahlchancen in fünf Jahren: „Es ist legitim“, meint Vassilakou, „wenn der Herr Bürgermeister sagt, er will die Absolute haben. Mein Ziel ist es, einen Zweier vor dem grünen Wahlergebnis zu erleben.“ Rot-Grün sei ein Signal österreichweit. Häupl: „Das Land ist reif für anderes als Rot-Schwarz oder Schwarz-Blau.“

Das vollständige Interview lesen Sie im NEWS 46/10!

Kommentare

Dantine melden

Was hab ich gesagt? Àber haargenau das hab ich vorausgesehen!
1 zu 1 so hab ichs vorausgesagt!
Als nächstes kommt dann allgemeines Fahrverbot und beim zu Fuß-Gehen darf man nicht rauchen und nicht Kaugummikauen und bei Papierl wegschmeisen kostets 500 Euro,........!

Kontrollorgan melden

Re: Was hab ich gesagt? Man muss ja nicht dem Extremismus so zugetan sein, es gibt ja auch Lösungen die sich zwischen Alles und Nichts bewegen. Zugegeben, für die Grünen wird das schwer. Aber, wieso zB innerhalb des Rings noch Individualverkehr nötig ist, ist mir ein Rätsel. Auch sehe ich in Zukunft das mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeug im urbanen Bereich als überholt an. Allerdings, eins nach dem anderen, mit Horuck wird das nix.

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