Snack am Arbeitsplatz tut dem Job gut: Häufiges Essen steigert Leistungsfähigkeit

Faustregel: Zehn Mal pro Tag eine Kleinigkeit ist ideal PLUS: Vier-Hauben-Büro-Rezepte von Johanna Maier

Snack am Arbeitsplatz tut dem Job gut: Häufiges Essen steigert Leistungsfähigkeit

Was und wann man während der Arbeit isst, entscheidet über die Leistungsfähigkeit im Beruf. Dies berichtet die in Hamburg erscheinende Männer-Lifestyle-Zeitschrift "Men's Health" in ihrer aktuellen Ausgabe auf Grund zahlreicher internationaler Studien. Als Faustregel gilt: Über den gesamten Arbeitstag hinweg bis zu zehn Mal eine Kleinigkeit.

Jedoch seien Käsekrainer und Topfengolatsche die falschen Snacks. Der Treibsatz für die Arbeitspower sind vielmehr das Müsli in der Früh, um dem Blutzuckerspiegel wieder auf die Beine zu helfen, das Studentenfutter während der Autofahrt ins Büro und der anschließende Becher Hüttenkäse am Schreibtisch. Nach zwei bis drei Stunden verbessert ein leicht gesüßter Tee die sinkende Aufmerksamkeit. Zudem wird nach Erkenntnissen Schweizer Forscher der Stoffwechsel angekurbelt.

Gesunder Snack
Aus der ersten Sitzung des Tages geht gestärkt hervor, wer die Croissants liegen lässt und stattdessen eine Hand voll ballaststoffreicher Beeren isst. Beim Geschäftsessen zu Mittag stärken die Omega-Fettsäuren eines Tunfischfilets die Gehirnzellen. Über den großen Kantinen-Salat mit Hühnerfleisch, Schinken und Ei gehören ein paar Tropfen Olivenöl und etwas Essig.

Erfolgs-Geheimnis
Der Erfolg laut Professor Richard Podell von der Medizinischen Hochschule in New Jersey: Die Energie bleibt auf hohem Niveau. Ein scharfes Chili con Carne heizt die Leistungsfähigkeit ebenfalls an. Einer australischen Studie zufolge bleiben Männer, die scharf gegessen haben, für längere Zeit fit. Gegen das Nachmittagstief helfen gegen 15.30 Uhr ein Jogurt und ein paar Kräcker mit Butter. (apa/red)