Smartphones von

Moto X ab Herbst

Neues Flaggschiff soll mit Sensoren-Vielzahl gegen iPhone 5 und Galaxy S4 punkten

Motorola And Verizon Hold News Conference © Bild: Getty Images

Motorola wird sein neues Spitzen-Smartphone Moto X in den USA produzieren. Das Gerät werde in einer früheren Nokia-Fabrik in Texas gebaut, sagte der Chef des inzwischen zu Google gehörenden Handy-Pioniers, Dennis Woodside. Das neue Flaggschiff auf Android-Basis soll ab Herbst mit einer Reihe exklusiver Sensoren ins Rennen geschickt werden.

Das Smartphone, das im Oktober auf den Markt kommen soll, werde sich vor allem durch eine Masse an Sensoren von Konkurrenzgeräten wie das iPhone 5 oder Samsungs Galaxy S4 unterscheiden, sagte der Motorola-Chef. "Es weiß zum Beispiel, ob es gerade in der Tasche steckt oder herausgeholt wird und verhält sich entsprechend", erläuterte er. Auch im Auto passe das Moto X seine Funktionen an die Geschwindigkeit an, um für mehr Sicherheit zu sorgen.

Google hatte Motorola Mobility um 12,5 Mrd. Dollar (9,65 Mrd. Euro) gekauft. Erklärtes Ziel war es, das Patentarsenal hinter dem Google-Betriebssystem Android zu stärken, das oft im Visier von Klagen der Rivalen steht. Die Integration ging mit einem massiven Stellenabbau von 20.000 auf rund 4.000 Mitarbeiter einher. Zugleich will der Internet-Konzern Motorola zum Hersteller von Oberklasse-Smartphones aufbauen. Motorola hatte mit dem Erfolg von Apple und Samsung die einst starke Position im Handy-Markt verloren und die Marktanteile liegen jetzt im einstelligen Prozent-Bereich.

Während Elektronik seit Jahren fast ausschließlich in Asien hergestellt wird, bemühen sich US-Unternehmen seit einiger Zeit, zumindest kleine Teile der Produktion wieder im Heimatland anzusiedeln. Auch Apple kündigte jüngst an, ein neues Modell seiner Mac-Computer werde ebenfalls in Texas gebaut werden - in einem Werk seines taiwanischen Auftragsfertigers Foxconn.

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