Skurrile Bestattung von

Letzte Ruhestätte Donau

Neue Geschäftsidee: Urnen werden neuerdings im Donau-Wasser versenkt

Skurrile Bestattung - Letzte Ruhestätte Donau © Bild: APA

Wer auf der Suche nach einer letzten Ruhestätte außerhalb des Friedhofs ist, kann diese künftig in der Donau finden. Zwei Mühlviertler Unternehmer bieten Flussbestattungen an, bei denen eine Urne aus leicht gebranntem Ton im Wasser versenkt wird, die sich nach einer gewissen Zeit selbst auflöst.

Karl Lindorfer aus Pfarrkirchen ist seit fast 40 Jahren Bestatter. Weil die Nachfrage nach ungewöhnlichen Begräbnissen immer mehr zunimmt, entwickelte der 59-Jährige die neue Geschäftsidee. Die Genehmigung dafür hat er bereits eingeholt. Der findige Unternehmer hofft, mit seinem Angebot auch den deutschen Markt zu erobern, denn dort sind Bestattungen außerhalb des Friedhofs nicht erlaubt.

Wie die "BezirksRundschau" berichtet, bietet Lindorfer gemeinsam mit einem Ausflugsschiffbetreiber künftig zwei Arten von Flussbegräbnissen an: Man kann zwischen einer stillen und einer begleiteten Beisetzung mit bis zu 70 Trauergästen wählen. "Die Urne wird mit einem Kranz der Donau übergeben, während die Schiffsglocke achtmal schlägt. Das Schiff dreht eine Ehrenrunde und kehrt in den Hafen zurück", erklärt der Bestatter das Prozedere und empfiehlt vier besonders schöne Stellen auf der Donau zwischen Engelhartszell und Aschach. "Auf Wunsch fahren wir aber auch bis Linz oder Passau." Im Anschluss daran wird eine Beisetzungsurkunde ausgestellt, auf der der jeweilig Flusskilometer eingetragen ist.

Mehr Infos
Bestattungsinstitut Lindorfer: www.lindorfer.at