Skispringer-Team ist einfach unschlagbar:
Souveräner Sieg vor Norwegen und Japan

Pointner: "Team hat sich nochmals weiterentwickelt" Andreas Kofler in Kuusamo mit den höchsten Weiten

Skispringer-Team ist einfach unschlagbar:
Souveräner Sieg vor Norwegen und Japan © Bild: GEPA/Lerch

Siege mit dem Team sind für die Schützlinge von ÖSV-Springertrainer Alexander Pointner fast schon zur Gewohnheit geworden. Der Erfolg im Weltcupin Kuusamo ließ bei den Österreichern dennoch große Freude aufkommen. Denn die Leistungen zum Saison-Auftakt bestätigten die Team-Olympiasieger von Vancouver und ihren Coach, dass der im internen Training gewonnene Eindruck richtig war.

Das ÖSV-Quartett Thomas Morgenstern, Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler und Gregor Schlierenzauer ließ keinen Zweifel aufkommen über seine Ambitionen im WM-Winter und wiederholte bei grimmiger Kälte in Finnland souverän mit 68 Punkten Vorsprung auf den Olympia-Dritten Norwegen seinen Vorjahreserfolg. Es war im insgesamt 50. Bewerb der 18. Sieg für ein ÖSV-Team. Japan kam wie bei der WM 2009 auf den dritten Rang (im Weltcup erstmals seit fast sieben Jahren), allerdings schon 110,1 Punkte hinter Österreich.

Gastgeber Finnland musste sich mit einem nicht überzeugenden Janne Ahonen mit dem vierten Rang begnügen. Bei den fünftplatzierten Polen zeigte Adam Malysz, dessen Antreten wegen einer Knieblessur bis zuletzt fraglich gewesen war, dass auch er im ersten Einzelbewerb des WM-Winters zum Kreis der Favoriten zählt.

"Nach dem Sommer-GP war es unsicher, wer der Favorit ist, daher sind wir sehr froh über diesen Sieg", meinte Loitzl. Morgenstern führte die schwierigen Bedingungen ins Treffen. "Es war nicht einfach, weil der Wind ständig gedreht hat", sagte der Kärntner. Nach Ansicht von Pointner wäre der Bewerb ohne die erstmals in der gesamten Saison eingesetzte Regel mit Einbeziehung eines Windfaktors in die Note nicht durchgebracht worden.

Pointner meinte, er habe, ohne überheblich klingen zu wollen, nicht am Sieg gezweifelt. "Denn die Mannschaft hat sich vom hohen Niveau der Vorjahre nochmals weiterentwickelt. Ich bin froh, dass das gelungen ist und auch überrascht, was im Spitzensport möglich ist."

(apa/red)