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Rekordpreisgeld bei Vierschanzentournee

257.600 Euro im Pot - Qualifikation durch Zusatzpreisgeld aufgewertet

Vierschanzentournee © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Mit einem Rekordpreisgeld von rund 315.000 Schweizer Franken (257.600 Euro) und einer Jackpot-Regelung für die Sieger der Qualifikationsrunden wartet die 62. Auflage der Vierschanzentournee der Skispringer in diesem Winter auf. Die Organisatoren teilten am Montag mit, dass es heuer erstmals zusätzlich ein Preisgeld von 2.000 Euro für Sieger des Qualifikationsdurchgangs gibt.

"Mit der Belohnung des Quali-Siegers möchten wir den Ausscheidungswettkampf insgesamt attraktiver machen und den Zuschauern damit ein noch größeres Spektakel bieten. Das wertet das Gesamtpaket Vierschanzentournee deutlich auf", betonte Tourneepräsident Alfons Schranz vom Sport-Club Bergisel Innsbruck.

Mit ihrem Vorschlag haben die Verantwortlichen der Tournee nicht nur beim Internationalen Ski-Verband (FIS) und den nationalen Verbänden in Deutschland und Österreich offene Türen eingerannt, sondern auch bei den Verantwortlichen der internationalen TV-Sender. Diese hatten in der Vergangenheit oft beklagt, dass einige der bereits vorqualifizierten Top-Athleten aus taktischen Gründen auf den Qualifikationssprung verzichtet haben.

"Das Zusatzpreisgeld schafft nun hoffentlich einen zusätzlichen Anreiz, dass auch sämtliche Favoriten in der Qualifikation an den Start gehen", erklärte Stefan Huber, Geschäftsführer und Generalsekretär der Vierschanzentournee, die traditionell vom 28. Dezember bis 6. Jänner ausgetragen wird.

Die Jackpot-Regel

Das Qualifikationspreisgeld wird allerdings über eine Jackpot-Regel ausgeschüttet und nur dann ausbezahlt, wenn ein regulärer Qualifikationsdurchgang gewertet wird, in dem auch die vorqualifizierten zehn besten Athleten des Skisprung-Weltcups an den Start gehen konnten. Sollte die Jury wetterbedingt oder aus einem anderen Grund den Qualifikationsdurchgang vor den zehn vorqualifizierten Springern abbrechen müssen, wandern die 2.000 Euro in den Jackpot und werden am nächsten Tournee-Ort zusätzlich dem dortigen Qualifikationssieger ausbezahlt.

Wie im Vorjahr gibt es für den Tourneesieg ein Preisgeld von 20.000 Schweizer Franken (rund 16.350 Euro) und den goldenen Tournee-Adler, den der Tiroler Gregor Schlierenzauer im Vorjahr erstmals neu als Trophäe in Empfang nehmen durfte. Diesmal hat der ÖSV-Superstar die Chance, mit Björn Wirkola gleichzuziehen. Der Norweger hat als bisher einziger Skispringer der Geschichte die Vierschanzentournee Ende der 1960er Jahre dreimal in Serie gewonnen.

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