Skispringen: Österreich im Teambewerb von Lahti auf Platz drei - Sieg für Norwegen

Liegl sprang für den grippekranken Andreas Widhölzl Finnland noch vor Rot-weiß-rot auf dem zweiten Platz

Das weltbeste Skispringerteam hat sich am Samstag beim zum Weltcup zählenden Mannschaftsbewerb in Lahti mit Platz drei zufrieden geben müssen. Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern, Florian Liegl und Martin Höllwarth kamen auf 965,2 Punkte, der Sieg ging an Norwegen (1.013,7), Finnland wurde Zweiter (986,7). Im ÖSV-Team, das von den Weltmeisterschaften in Oberstdorf mit zwei Goldmedaillen heimkam, war Liegl für den grippekranken Andreas Widhölzl zum Einsatz gekommen.

Nach dem ersten Durchgang hatten sich Norwegen (503,8) und Finnland (489,2) bereits etwas abgesetzt; Deutschland (467,6), Slowenien (467,4) und Österreich (465,6) lagen innerhalb von zwei Punkten. Im Finale gelangen den rot-weiß-roten Athleten durchwegs gute Sprünge und der Hupfer auf das Stockerl.

"Wir hatten nicht den besten Einstieg, Norwegen schon, das macht es einfacher. Und wir waren ohne Widhölzl, Florian hat aber eine konstante Leistung gebracht", sagte ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner. "Man darf nicht glauben, dass man sich einen Stockerlplatz einfach so abholt, die Dichte ist sehr groß, das haben wir auch schon bei der WM gesehen."

Und natürlich sei das Anspruchsniveau an einen Doppelweltmeister höher. "Aber mit dem zweiten Durchgang und Platz drei bin ich sehr zufrieden, ich bin stolz auf die Mannschaft." Am Sonntag geht in Lahti ein Einzelspringen in Szene.

Weltcup-Team-Ergebnis:
1. Norwegen 1.013,7 Punkte
(Björn Einar Romören 122,5/124,0 - Henning Stensrud 120,0/122,0 - Daniel Forfang 122,5/120,5 - Roar Ljökelsöy 125,0/128,0)

2. Finnland 986,7
(Jussi Hautamäki 115,5/116,5 - Risto Jussilainen 116,5/121,5 - Matti Hautamäki 125,0/127,0 - Janne Ahonen 126,0/121,5)

3. Österreich 965,2
(Wolfgang Loitzl 118,0/123,0 - Florian Liegl 115,0/118,0 - Thomas Morgenstern 118,0/123,0 - Martin Höllwarth 120,0/122,0)

(apa)