Skispringen von

Entwarnung bei Simon Ammann

Beim Sturz zum Abschluss der Vierschanzentournee kam Schweizer glimpflich davon

Simon Ammann stürzt © Bild: GEPA pictures/ Harald Steiner

Simon Ammann sorgte beim Abschluss der Vierschanzentournee für den Schockmoment schlechthin. Kurz bevor die besten Springer zum zweiten Satz in Bischofshofen abhoben, stürzte der vierfache Olympiasieger nach seiner Landung bei 136 Metern schwer. Nach langer Zeit des Bangens konnte allerdings erste Entwarnung gegeben werden.

Das Schweizer Team gab bekannt, dass sich Simon Ammann im Krankenhaus Schwarzach in einem stabilen Zustand befinde. "Er ist ansprechbar und kann alles bewegen. Er bleibt nun aber im Spital, wo sein Zustand weiter überwacht wird", hieß es in einer Mitteilung. Wenig später meldete Swiss Ski, dass der Routinier wohl Glück im Unglück hatte.

Die Untersuchungen im Spital in Schwarzach ergaben, dass er sich bei seinem Sturz eine schwere Gehirnerschütterung sowie starke Prellungen im Gesicht zugezogen hat, jedoch keine Knochenbrüche erlitt. Ammann befindet sich bis auf weiteres im Spital in Schwarzach und benötigt absolute Ruhe. Danach wird er sich zu Hause von seinem schweren Sturz erholen.

Simon Ammann abtransportiert
© GEPA pictures/Felix Roittner Simon Ammann wurde auf der Trage abtransportiert

Nachdem Ammann nach der Landung mit dem Gesicht heftig auf den Schnee geprallt war, waren Rettungskräfte herbeigeeilt und hatten Ammann vor den Augen der Tausenden Fans und seiner Frau Yana sowie dem drei Monate alten Söhnchen Theodore auf einer Trage von der Unglücksstelle gebracht.

Zweiter Sturz in Folge

Der Schweizer war in Oberstdorf im ersten Durchgang auch schon gestürzt, allerdings ohne Verletzungen geblieben. In Bischofshofen war es bereits in der Qualifikation am Montag zu Stürzen des Amerikaners Nicholas Fairall und des Japaners Daiki Ito gekommen.

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