Skibekleidung von

Trendy beim Sporteln

Tipps und Trends für die Piste: So finden Sie garantiert das richtige Outfit!

Skibekleidung - Trendy beim Sporteln © Bild: Schöffel

Der Winter ist im vollem Gange. Und wir wollen auch bei Minustemperaturen gut aussehen und uns in unserer Kleidung wohlfühlen. Wie das geht? NEWS.AT hat bei den Experten von Schöffel nachgefragt und die Top-Tipps und Trends herausgefunden.

Kennen Sie das Gefühl in einem Sportgeschäft zu stehen, den Blick über das riesige Angebot von Sportbekleidung gleiten zu lassen - und dann keine Ahnung mehr zu haben, was man eigentlich will? Viel zu viele Details gilt es zu beachten - und gut aussehen will man nebenbei ja auch noch. Um mit einem zufriedenen Gefühl aus dem Geschäft zu gehen, holt man sich am besten Tipps von Experten. Das haben auch wir getan - und bei Schöffel Österreich nachgefragt. Das beliebte Sportbekleidungslabel ist schließlich nicht umsonst Ausstatter von Gerlinde Kaltenbrunner und vom österreichischen Skiteam. Hier die Top-Tipps und Trends von Geschäftsführer Jürgen Nairz.

1. Farbe ist angesagt
Rot, Schwarz, Weiß und Dunkelblau - das sind auf der Piste die Klassiker unter den Farben. Gerade in diesem Winter ist aber Farbe gefragt. "Die Mutigen setzen auf Kombinationen aus Orange und Türkis oder Lila mit Gelb", so Nairz. Man kann aber auch mit bunten Details die kontrastierenden Reißverschlüssen oder knalligen Accessoires Akzente setzen. Trauen Sie sich ruhig! Lizz Görgl liebt zum Beispiel das aktuelle Schöffel-Violett. "Besonders toll finde ich, dass die Reißverschlüsse an den Hosen dieselbe Farbe haben wie unsere Windchill Hoody Jacken – das gibt dem Ganzen Pepp." Wo sie Recht hat, hat sie Recht...

2. Taschen sind praktisch!
Sie haben eine peppige Jacke gefunden, die Ihnen gefällt? Dann schauen Sie sofort nach: Wie viele Taschen gibt es? Mit Taschen ist es wie mit Steckdosen - Sie werden es bereuen, wenn Sie zu wenige einplanen. Überlegen Sie genau, was Sie alles auf die Piste mitnehmen (Wechselbrille, Geld, Sonnencreme, Taschentücher, Handy etc.). All das sollte sich ohne Beulen und Platznot in Innen- und Außentaschen unterbringen lassen.

3. Wohlfühlfaktoren überprüfen
Genügend Taschen für Ihre Ansprüche vorhanden? Dann überprüfen Sie das Modell auf folgende Faktoren: Wie ist der Kragen geschnitten? Er darf nicht zu weit und nicht zu hoch sein, sollte aber ihren Hals schützen. Ein Schneefang (zum Abzippen im Frühjahr) ist empfehlenswert. Außerdem braucht eine gute Jacke Unterarmbelüftungen, die sich weit öffnen lassen. Last but not least sind Pulswärmer wichtig, die verhindern, dass Wind und Schnee in die Jacke eindringen.

4. Skihose im Check
Bei Skihosen ist Bewegungsfreiheit das Nonplusultra. Auch wenn Sie sich blöd vorkommen: Anziehen und in der Garderobe verschiedene Positionen einnehmen! Geht die Hose mit? Können Sie sich ohne Zwicken und Zwacken bücken, drehen und hinsetzen? Hier sind Hosen mit Stretchanteil oft eine gute Wahl. Und nicht vergessen: Die eine oder andere Tasche ist auch bei der Hose wichtig.

5. Setzen Sie auf Leichtigkeit
Laut Nairz einer der wichtigsten Faktoren bei qualitativ hochwertiger Outdoorbekleidung: Leichtigkeit! Die neuen Materialien haben in diesem Punkt riesige Fortschritte gemacht. Und ganz ehrlich: Wenn wir schon schweres Sportequipment benötigen, finden wir leichte Bekleidung, die trotzdem wärmt, eine wirklich gute Innovation.

6. Wasser- und winddicht
Zwei Faktoren sind bei den Materialen die Um und Aufs. Schauen Sie auf Jacken und Hosen, die Wasser und Wind stand halten, damit der Körper warm und trocken bleibt. Nicht jede Skibekleidung entspricht automatisch diesen Standards. Wasser- und winddichte Materialien haben zwar ihren Preis, aber Sie werden es nicht bereuen, hier ein bißchen zu investieren.

7. Zwiebellook
Bei schwankenden Temperaturen ist es bei Alltagskleidung schon Standard, aber auch bei der Sportbekleidung empfiehlt Nairz den "Zwiebellook" (auch Layerlook genannt). Hier werden mehrere Lagen übereinander getragen und man entscheidet je nach Witterung und körperlicher Anstrengung was ausgezogen bzw. angelassen wird. Prima Loft Jacken eignen sich besonders gut für diesen Look. Sie sind funktionelle Tausendsassas - warm, leicht und angenehm zu tragen! Man startet etwa mit einem Funktionsshirt und kann dazu aufbauend zwei auf die eigenen Ansprüche abgestimmte, leichte Jacken kombinieren. Dabei ist es wichtig, dass die einzelnen Komponenten gut packbar und pflegeleicht sind, damit sie bei Wetteränderungen leicht verstaubar sind.

8. Crossover
Voll im Trend: „Crossover“ ist eines der Stichworte im heurigen Winter. Das heißt, dass technische Bergsportmodelle auch auf den Pisten zu sehen sind und viceversa. Aber nicht nur zwischen den Sportarten wird gemischt. "Durch den hohen Styleanspruch unserer neuen Modelle werden sie auch ganz oft zu normaler Alltagsmode kombiniert. Sprich immer mehr Menschen tragen z.B. unsere Windchill Hoodys auch bei einem Stadtspaziergang oder bei einem Treffen mit Freunden", so Nairz.

9. Mützen / Helme
Erinnern Sie sich noch an die wilden Skihauben von Rainer Schönfelder & Co.? Der Trend ist eindeutig passé. "Mittlerweile fahren fast alle Skifahrer mit Helm. Die Mützen kommen erst beim Aprés Ski wieder zum Einsatz", so Nairz. Die Mütze sollte farblich unbedingt auf das restliche Outfit abgestimmt sein. "Grundsätzlich kann man sagen: weniger ist hier eindeutig mehr!" Also bitte auf neonfarbene Fransen etc. verzichten!

10. Fäustlinge oder Fingerlinge?
Wichtig bei Handschuhen: Sie dürfen nicht zu knapp sitzen! Man braucht schließlich ein wenig Platz, in dem der Wärmestau gespeichert werden kann. Ob Fäustlinge oder Fingerlinge bleibt ganz den persönlichen Vorlieben überlassen, wobei man sagen kann, dass besonders kälteempfindliche Menschen mit Fäustlingen besser beraten sind. "Dort kann sich die Wärme in einer Kammer stauen und man hat automatisch mehr Bewegungsfreiheit", erklärt Nairz. So oder so wichtig: Auch bei den Handschuhen sollten sie auf wasserdichte Materialien setzen!

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