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Ski-WM: Fenninger gewinnt
Super-G in Beaver Creek

Vor Maze und Vonn - Hütter Vierte - Görgl und Hosp mit Torfehler out

Ski-WM: Olympiasiegerin Fenninger gewann Super-G vor Maze und Vonn © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Anna Fenninger ist knapp ein Jahr nach ihrem Olympia-Triumph nun auch Weltmeisterin im Super-G. Die 25-jährige Salzburgerin gewann am Dienstag den Auftaktbewerb der 43. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Beaver Creek mit drei Hundertstelsekunden Vorsprung auf Titelverteidigerin Tina Maze aus Slowenien. Bronze ging an US-Superstar Lindsey Vonn (+0,15 Sek.).

Die Steirerin Cornelia Hütter (0,26) wurde Vierte. Der 22-Jährigen fehlten am Ende nur elf Hundertstel auf Weltcup-Rekordsiegerin Vonn. Ex-Weltmeisterin Elisabeth Görgl aus der Steiermark und die Olympia-Dritte Nicole Hosp aus Tirol schieden auf dem von ÖSV-Speed-Trainer Roland Assinger gesetzten Kurs auf der Raptor-Piste jeweils nach einem Torfehler im Mittelteil aus. Das Rennen war wegen starken Windes im oberen Teil auf leicht verkürzter Strecke ausgetragen worden.

Anna Fenninger
© APA/HANS KLAUS TECHT Fenninger freut sich

"Mein Traum ist wahr geworden"

"Ich checke es selber noch nicht so ganz. Ich habe davon geträumt, dass es im Ziel bei mir grün leuchtet, wenn ich abschwinge. Mein Traum ist wahr geworden, ich freue mich riesig", lautete der erste Kommentar von Fenninger nach ihrem zweiten WM-Titel. Den ersten hatte sie vor vier Jahren in Garmisch-Partenkirchen in der Super-Kombination geholt. "Es ist nur cool. Dass es so losgeht, hätte ich mir nicht gedacht. Jetzt habe ich gleich am Anfang die Erlösung", meinte Österreichs Sportlerin der Jahre 2013 und 2014.

Anna Fenninger
© APA/HANS KLAUS TECHT Fenninger freut sich

Wie Fenninger sprach auch Silbermedaillengewinnerin Maze von einem schwierigen Rennen wegen des teilweise starken Windes, aber auch davon, dass die Richtigen am Ende vorne waren. "Das ist das schönste Ergebnis, das man haben kann, denn wir sind die Besten", betonte die 31-jährige Slowenin.

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Topfavoritin Vonn haderte mit Bedingungen

Topfavoritin Vonn haderte dagegen ein wenig mit den äußeren Bedingungen. "Ich habe oben gespürt, dass ich starken Gegenwind hatte. Leider war es kein super faires Rennen", sagte die 30-Jährige, die im Ziel von ihrem berühmten Lebensgefährten - Golf-Superstar Tiger Woods - erwartet wurde. "Ich habe versucht, meine Linie zu fahren, aber keine Chance gehabt mit diesem Wind. Trotzdem bin ich zufrieden, eine WM-Medaille zu Hause geholt zu haben."

Doch bereits im zweiten Bewerb bei ihrer Heim-WM will Vonn zurückschlagen. "Ich freue mich auf die Abfahrt am Freitag und hoffe auf schönes Wetter, dann werde ich Vollgas geben", versprach die Siegerin von 64 Weltcup-Rennen.

Anna Fenninger
© APA/HANS KLAUS TECHT Fenninger freut sich

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