Ski Alpin von

HIRSCHER - und sonst nichts

Vor Kitzbühel stehen die Zeichen im ÖSV-Team auf Sturm. Ohne Hirscher nur Mittelmaß

Hirscher mit Krone © Bild: GEPA pictures/ Christian Walgram

Der "Einfädler" von Marcel Hirscher im Lauberhorn-Slalom trifft die österreichischen Skifans mitten ins Herz. Am Ende "rettet" der 36-jährige Salzburger Reinfried Herbst mit Rang 13 die Ehre der rotweiß-roten Stangenakrobaten. Es ist das beste Slalomergebnis eines Österreichers in diesem Winter -läßt man das "Ein-Mann-Team" Hirscher außen vor. Es ist aber auch das schlechteste Slalom-Ergebnis der Österreicher in der Geschichte der Lauberhorn-Rennen.

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Der Sieg von Hannes Reichelt in der Abfahrt vor drei Schweizern am Tag darauf kann den Katzenjammer im ÖSV-Herrenteam nur kurz lindern. Kein weiterer Österreicher schafft es unter die Top 10, als Zweitbester landet Georg Streitberger auf Platz 13.

Und was die Misere noch schlimmer macht: Sowohl in den technischen wie in den schnellen Disziplinen regiert im österreichischen Herrenteam die "Generation 30 plus": Sieger Reichelt ist bereits 34. Und Streitberger zählt mit seinen 33 Jahren auch nicht mehr unbedingt zu den Nachwuchshoffnungen.

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