Fakten von

Ski alpin: WM 2023 in Courchevel-Meribel

Abstimmung endete 9:6 für Franzosen - ÖSV-Vertreter dennoch für 2025 zuversichtlich

Saalbach ist bei der Vergabe der alpinen Ski-WM 2023 leer ausgegangenen. Die FIS vergab am Donnerstag im Rahmen ihres 51. Kongresses in Costa Navarino in Griechenland die Titelkämpfe an Courchevel-Meribel, womit erstmals seit 2009 wieder in Frankreich Alpin-WM-Medaillen vergeben werden. Österreich hingegen muss weiter auf die erste Ski-WM seit Schladming 2013 warten.

Die Abstimmung im FIS-Vorstand endete mit 9:6 für Courchevel-Meribel. Dennoch wird sich Saalbach auch um die Titelkämpfe 2025 bemühen und dabei gute Chancen haben. "Was uns betrifft, geben wir bestimmt nicht auf. Die nächste Vergabe gilt für 2025 und die holen wir uns dann nach Saalbach", wurde Bartl Gensbichler, Präsident des Salzburger Landesskiverbandes, in einer ÖSV-Aussendung zitiert.

Zunächst aber regierte beim Landeschef die Enttäuschung über die verpassten Titelkämpfe 2023. "Wir haben viel Arbeit und Herzblut in die Bewerbung gesteckt, um 2023 nach langer Pause wieder eine WM durchführen zu können. Dass wir das Know-how dafür besitzen, wissen wir. Mit Courchevel-Meribel hatten wir jedoch einen sehr starken Mitbewerber. Wir drücken unseren Kollegen aus Frankreich die Daumen für die WM und werden mit Sicherheit auch selbst vor Ort sein", sagte Gensbichler.