Publikumsliebling von

Simon Schwarz, der Teufel

"Für 1.785 Euro pro Abend bin ich der Teufel"

Simon Schwarz als Teufel im "Jedermann" © Bild: APA/BARBARA GINDL

Simon Schwarz. Der Publikumsliebling spielt den Teufel im Salzburger "Jedermann" - um sich seine unterbezahlten Filmrollen leisten zu können.

Schmierige Landespolitiker, zerknautschte Kieberer, untreue Ehemänner - es gibt kaum eine Figur, die man Simon Schwarz nicht abnehmen würde. Kein Wunder, ist der 43-Jährige, der als Experte für anspruchsvolle Nebenrollen ("Trautmann", "Silentium", "Braunschlag") gilt, doch aufgrund seiner Wandlungsfähigkeit in Film und Fernsehen höchst beliebt und ebenso präsent. So scheitert er derzeit bei den Salzburger Festspielen als Teufel daran, Jedermann Cornelius Obonya davon zu überzeugen, ihm in die Hölle zu folgen -und dreht an der Seite von Nina Proll, Maria Köstlinger und Bernhard Schir die ORF-Satireserie "Vorstadtweiber": "Desperate Housewives auf österreichisch", so Schwarz.

Harte Zeiten.

Ob der Part des ewigen Zweiten nicht doch frustrierend ist? Keinesfalls, wie Schwarz beim Gespräch am "Vorstadtweiber"-Set versichert: "Es hängt davon ab, ob ich etwas mit meiner Figur anfangen kann. Klar, auch ich hatte schon Geldprobleme und musste bei Projekten mitmachen, die ich eigentlich nicht mochte. Aber man muss nun einmal seine Miete zahlen."