Silikon-Skandal von

Keine Rückruf-Aktion

Auch zehn Frauen in Österreich tragen vermutlich krebserregende Billig-Implantate

Silikon-Skandal - Keine Rückruf-Aktion

In Frankreich sollen bei 30.000 Frauen möglicherweise krebserregende Billig-Brustimplantate entfernt werden - auch in Österreich gibt es Betroffene. Eine allgemeine Rückrufaktion wie in Frankreich wird es bei uns aber nicht geben, hieß es am Freitag aus dem Büro des Gesundheitsministers Alois Stöger. Es sei eine medizinische Frage, die an den jeweiligen Patienten konkret beurteilt werden muss.

Jene Frauen, die die Implantate von einer steirischen Ärztin eingesetzt bekommen haben, würden auch kontinuierlich überwacht werden. Sollte bei den betroffenen Patientinnen dennoch eine Operation notwendig sein, habe das Ministerium sichergestellt, dass es "keine Diskussion über eine Kostenübernahme" gibt, sagte Sigrid Rosenberger, Pressesprecherin des Gesundheitsministers.

Zehn Frauen betroffen
Nach jüngsten Informationen der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) sind in Österreich vermutlich zehn Frauen von den defekten Implantate der Herstellerfirma PIP (Poly Implant Prothese) betroffen. Acht Frauen hat eine Medizinerin aus der Steiermark die inkriminierten Silikonkissen eingesetzt, bei drei Patientinnen wurde der Eingriff bereits wieder rückgängig gemacht.

Der AGES sind zwei weitere Fälle bekannt, bei denen die Frauen in Österreich leben und sich die Implantate im Ausland einsetzen haben lassen. "Es ist allerdings denkbar, dass sich weitere Frauen im Ausland operieren haben lassen", sagte Marcus Müllner, Bereichsleiter PharmMed in der AGES. "Man kann die Kirche aber im Dorf lassen, bei dieser kleinen Menge an Frauen ist eine engmaschige Überwachung möglich", beruhigte Müllner.

Deutschland warnt vor Panik
Auch in Deutschland und der Schweiz sollen die Implantate nicht präventiv entfernt werden. Das Deutsche Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor Panik. Man wisse derzeit noch nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen den geplatzten Implantaten der Firma und den Krebserkrankungen gebe, betonte Sprecher Maik Pommer. "In Deutschland haben wir keine vergleichbaren Krebsfälle", sagte Pommer. Er konnte keine Angaben darüber machen, wie viele Frauen in Deutschland ein Implantat der bereits im März 2010 aufgelösten französischen Firma Poly Implant Protheses (PIP) erhalten hatten.

"Es ist nicht auszuschließen, dass wir uns der generellen Empfehlung der französischen Behörden anschließen, sollte sich das Risiko in dieser Form auch für Deutschland bestätigen", erläuterte er.

Swissmedic sieht keinen Grund dafür, PIP-Implantate vorsorglich entfernen zu lassen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut begründet seine Haltung damit, dass es keine neuen wissenschaftlichen Daten zu einem erhöhten Krebsrisiko gibt. Eine präventive Entfernung der fehlerhaften Brustimplantate aus Frankreich wäre unverhältnismäßig, sagte Swissmedic-Sprecher Daniel Lüthi am Freitag.

Kommentare

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Michj trifft dieser \"Skandal\" nicht Wer ausschließlich zu "Schönheitszwecken" (medizinische Indikation z.B. nach einer Brustamputation in Folge Krebs ausgenommen) sich Plastikkissen in seine Brust stecken lässt, der hat kein Mitleid von mir zu erwarten außer dass ich anmerke "geschieht ihr recht"! Ein Mann kann sich, wenn er einen kleineren Penis hat, diesen auch nicht mit Plastik vergrößern lassen und muss damit leben. Was soll also der Stumpfsinn zu Schönheitszwecken sich die Brust vergößern zu lassen? Wie man sieht, folgt die Strafe auf den Fuß - zu Recht will ich meinen!!!!!

freud0815 melden

Re: Michj trifft dieser \\ was hier halt einen sehr sehr üblen nachgeschmack hat-wenn die ladies durch ihr selbstverschulden krebs bekommen, zahlen wir alle dafür-
über raucher wird gemeckert, dass die ihre chemokosten usw selbst zahlen sollen, aber sowas ist genauso selbstverschuldet
in meinem bekanntenkreis gibt es einige damen, bei denen ist leider nicht mehr viel echt und wenn die sich da unterhalten wundere ich mich schon, was einem zu sowas motiviert. unglücklich sind sie alle samt noch-trotz grosser brust, gerader nase, zahnkappen, dicken lippen und wangen und gestrafftem bauch und po..... schade dass es soweit gekommen ist-irgendwie erschreckend

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Re: Michj trifft dieser \\ also wenn ma das nur zu schönheitszweckn machn lasst...sollt ma sich halt auch gut informiern...aba a freundin hat ma erzählt das des gar net leicht is, war bei 3oda4 chriurgen und jeda hat was andres gsagt.....aba anscheinend gibts da morgn was wo ma sich informieren und fragn stelln kann...an chat mit am chirurg auf vielgesundheit.at

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Niemals eine Frau mit Implantaten nehmen Wer solche Komplexe hat, daß er sich operieren läßt wegen etwas was bei einem normalen Mann bei der Partnerwahl keine Rolle spielt, ist einfach als Partnerin völlig untauglich.

Genau das gilt anders herum auch für Männer, die Frauen dazu überreden wollen, die Brust zu vergrößern.
http://roland.pege.org/2004/busenvergroesserung.htm

freud0815 melden

Re: Niemals eine Frau mit Implantaten nehmen dass diese dinge nicht gerade gesundheitsfördernd sind, weiss man bevor man sich irgendwas vergrößern oder verkleinern lässt-aber wer sich selbst *verschönern* möchte, sollte sich bewusst sein, dass man bei sowas nicht spart...mir tun die betroffenen leid und ich hoffe, dass sich durch aufdeckung solcher machenschaften das hirn wieder einschaltet und man von sowas absieht.

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