Siena-Goalie könnte Buffon-Ersatz werden: Juventus Turin an Manninger interessiert

Manninger: "Juves Interesse für mich ist eine Ehre" Entscheidung über die Zukunft soll nach der EM fallen

Siena-Goalie könnte Buffon-Ersatz werden: Juventus Turin an Manninger interessiert © Bild: Reuters/Zolles

Der österreichische Fußball-Teamgoalie Alexander Manninger hat das Interesse von Juventus Turin an seiner Verpflichtung bestätigt. "Juves Tormann Gianluigi Buffon ist der stärkste Torhüter der Welt. Juve wird in der nächsten Saison um den Meisterschaftstitel kämpfen. Es ist eine Ehre, dass sich Juventus für mich interessiert, doch ich will spielen. Nach der EM werde ich mir die richtige Mannschaft suchen", sagte der zuletzt beim Serie-A-Club spielende Salzburger der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Manninger zeigte sich über die EURO-Aussichten der österreichischen Nationalmannschaft optimistisch. "Am Anfang gab es Kälte und Pessimismus. Eine Umfrage wurde sogar durchgeführt, bei der man fragte, ob es richtig sei, dass Österreich an der EM teilnimmt. Es war natürlich ein Scherz, doch es war nicht lustig. Jetzt hat sich der Wind gedreht. Wir wollen an diese Herausforderung glauben", meinte Manninger.

"Berge und Ski haben in Österreich den Fußball in die Ecke gedrängt. Mit nur zehn Mannschaften ist eine wahre Meisterschaft unmöglich. Diesmal steht die ganze österreichische Sportwelt jedoch auf unserer Seite. Zu unseren größten Fans zählt Hermann Maier. Wir werden mit seinem sportlichen Enthusiasmus spielen", kündigte der Goalie an.

"Im Fussball geschehen Wunder"
Deutschland sei mit Italien der Favorit, meinte Manninger. "Es gibt auch auch andere Teams, wie Kroatien, eine Mannschaft voller Talente, und Polen, das eine neue Phase beginnen will. Wir sind klein und haben wenig Erfahrung. Die Gruppenphase zu überstehen, wäre schon, als würden wir den EM-Titel erobern. Wir werden es versuchen. In der letzten Meisterschafts-Saison hat AC Siena die AS Roma besiegt und Inter im Mailänder San-Siro-Stadion gestoppt. Im Fußball geschehen Wunder", sagte Manninger.

Als möglichen ÖFB-Trumpf sieht der Keeper die Defensive. "Unser starker Punkt ist die Abwehr. Ich denke, wir werden mit vier Abwehrspielern auftreten. Es wird nicht einfach sein, unsere Abwehr zu durchbrechen." (apa/red)