Siegesserie der Austria geht auch im Ländle
weiter: Veilchen gewinnen in Altach mit 1:0!

Nach gelb-roter Karte für Ertl: Lasnik erzielt Goldtor Favoritner damit in Tabelle vor Rapid auf Platz fünf!

Siegesserie der Austria geht auch im Ländle
weiter: Veilchen gewinnen in Altach mit 1:0!

Die Wiener Austria ist nach einem 1:0-(0:0)-Auswärtssieg beim SCR Altach die beste Frühjahrsmannschaft in der Fußball-Bundesliga. In einer insgesamt schwachen Partie erzielte Andreas Lasnik in der 55. Minute den entscheidenden Treffer für die Violetten, die nach einer Gelb-Roten Karte gegen Ertl (48.) fast eine komplette Spielhälfte lang nur zu zehnt spielten.

Während Aufsteiger Altach im fünften Spiel im Jahr 2007 zum fünften Mal als Verlierer vom Platz ging, holte der (noch) regierende Meister im Frühjahr aus fünf Partien 13 Punkte. Die Austria, in der Winterpause noch Schlusslicht, schob sich damit an Erzrivale Rapid vorbei auf den fünften Tabellenrang, während Altach auf den neunten und damit vorletzten Platz abrutschte.

6.485 Zuschauer im Schnabelholz-Stadion erlebten fußballerische Schonkost. Auf holprigem Terrain zeigte die von Verletzungen einiger Stammkräfte geplagte Austria ebenso kaum zusammenhängende Aktionen wie der Aufsteiger, bei dem der Kroate Puljiz seinen ersten Bundesliga-Einsatz von Beginn weg absolvierte.

In der Offensive blieben beide Sturm-Reihen ungefährlich, Bälle wurden mit teils erschreckenden Fehlpässen verschenkt. Einzig ein Lafata-Roller (10.) bzw. ein zu schwach ausgefallener Freistoß von Chinchilla-Vega (20.) sorgten für Toralarm.

Erst ein Platzverweis weckte Teams und Zuschauer nach Seitenwechsel aus der Lethargie. Der erstmals in der Austria-Innenverteidigung aufgebotene Ertl sah nach wiederholtem Foulspiel gegen Leonardo Gelb-Rot (48.), den folgenden Schoppitsch-Freistoß drehte Safar zur Ecke. Mit einem Mann weniger erzielte Lasnik mit einem Energieanfall die Führung für die Wiener. Nach einem Antritt hämmerte der Flügelspieler den Ball am verdutzten Krassnitzer vorbei unter die Latte (55.).

Mit der Führung im Rücken zogen sich die Violetten in die eigene Spielhälfte zurück, Altach blieb aber zu ideenlos, um den Abwehrriegel der Austria zu knacken. Bälle wurden oft unkontrolliert nach vorne gespielt, bei den wenigen Möglichkeiten aus Distanzschüssen hatten die Vorarlberger das Visier nicht eingestellt. Der beste Altacher, Leonardo (71., 75.), verzog aus aussichtsreicher Position, bei einem Freistoß von Schnellrieder zeigte sich der fehlerlose Safar auf dem Posten (78.).

(apa/red)