Sieben von zehn Ostereiern sind hin:
Arbeiterkammer findet erhebliche Mängel

Handel soll realistischere Haltbarkeitsdaten angeben Eier waren beim Kochen bereits älter als zwei Wochen

Sieben von zehn Ostereiern sind hin:
Arbeiterkammer findet erhebliche Mängel

Bei einem Test von fertigen gefärbten Ostereiern durch die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich sind sieben von zehn gezogenen Proben beanstandet worden.

Zum Zeitpunkt des Einkaufs waren schon zwei von zehn Proben nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet, eine Probe war wertgemindert. Bei einem zweiten Test nach zwei Wochen optimaler Lagerung im Labor wurden weitere zwei Proben für nicht mehr genusstauglich befunden und zwei weitere als wertgemindert. Mikrobiologisch waren allerdings alle Proben einwandfrei.

Die AK fordert den Handel auf, realistischere Haltbarkeitsdaten anzugeben und eine Lagerung bei zwei bis acht Grad zu gewährleisten. Denn bei der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass die Eier in sieben von zehn Fällen ungenügend kühl gelagert worden waren, außerdem waren die Hälfte der Ostereier zum Zeitpunkt des Kochens bereits älter als zwei Wochen.
(apa/red)