Sieben Österreicher beim Tournee-Auftakt: Alle ÖSV-Athleten in Oberstdorf am Start

Schlierenzauer gelingt mit 135 m Tageshöchsteweite Erstmals sind Neulinge Thurnbichler und Müller dabei

Sieben Österreicher beim Tournee-Auftakt: Alle ÖSV-Athleten in Oberstdorf am Start © Bild: APA/EPA/Gebert

Österreichs sieben angetretene Skispringer sind beim Auftakt der 58. Vierschanzen-Tournee am Dienstag in Oberstdorf alle dabei. Neben den vorqualifizierten Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern und Andreas Kofler schafften auch Stefan Thurnbichler, Lukas Müller und Martin Koch den Sprung in die Top 50 des Feldes.

Gregor Schlierenzauer war nach einem Trainingssatz auf 135 m der Weiteste des Tages, von den vorqualifizierten zehn Springern war er gemeinsam mit Thomas Morgenstern mit je 127,5 Metern am weitesten. Schlierenzauer ist allerdings nicht hundertprozentig fit, er klagt über eine Magen-Darm-Verstimmung. "Ich habe vergangene Nacht leider nicht so gut geschlafen. Ich habe ein bisschen Magen-Darm-Probleme und bin nicht ganz fit", meinte Schlierenzauer, der aber mit seinem Trainingstag an sich recht zufrieden war. "Der zweite Trainingssprung war sehr gut und die Qualifikation war auch sehr solide. Ein paar Reserven habe ich und die gilt es im Wettkampf auszuspielen", meinte Schlierenzauer.

Morgenstern war nach drei konstanten Sprüngen sehr zufrieden. "Es hat vom ersten Sprung an hingehauen. Vor allem jetzt zum Schluss bei der Anzeigetafel wieder mal ganz oben stehen, das ist lange her", sagte der Kärntner, der das interne Duell der Top Ten im Weltcup knapp für sich entschied. Die besten Zehn waren in Abwesenheit von Simon Ammann, der verzichtete, mit zwei Luken weniger Anlauf gesprungen.

Tournee-Titelverteidiger Wolfgang Loitzl landete bei 125,5 m, Andreas Kofler als viertbester der Vorqualifizierten bei 126. Damit waren die vier Topstars des ÖSV-Teams an der Spitze. "Das tolle Ergebnis der Österreicher ist schon eine Ansage für morgen. Wir wollen versuchen, wieder so geschlossen weit vorne zu landen", sagte Loitzl. Der auf Platz 50 gewertete Ammann trifft im K.o.-Springen am Dienstag damit auf Thomas Morgenstern. "Da freue ich mich drauf. Es taugt mir, im Paket mit dem Simi und dem Schlieri zu springen. Wenn wir beide gute Sprünge machen, sind wir beide weiter."
(apa/red)