Sieben Marokkaner bei Busunfall in Spanien
getötet: 26 Menschen wurden verletzt

Fahrzeug durchbrach Leitplanke und krachte in Baum

Beim schwersten Busunglück seit mehr als vier Jahren sind in Spanien sieben Menschen getötet und 26 weitere verletzt worden. Der Unfall am Sonntag nördlich von Madrid war nach Angaben der Polizei vermutlich durch einen geplatzten Reifen ausgelöst worden. Der mit 33 marokkanischen Gastarbeitern besetzte Bus kam infolge der Reifenpanne von der Fahrbahn ab.

Er durchbrach die Leitplanke und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde das Dach des Fahrzeugs abgerissen. Der Bus stürzte auf die Seite und blieb auf einem Feld neben der Fahrbahn liegen. Das Unglück ereignete sich auf der Autobahn Madrid - Burgos knapp 50 Kilometer nördlich der spanischen Hauptstadt. Unter den Toten war auch ein 18 Monate altes Kind. Sechs der Verletzten schwebten in Lebensgefahr.

Der in Belgien zugelassene Bus hatte marokkanische Gastarbeiter nach einem Heimatbesuch nach Belgien zurückbringen sollen. Einige der Insassen hatten nach Angaben der Behörden neben der marokkanischen auch die belgische Staatsangehörigkeit. Das letzte schwere Busunglück in Spanien hatte sich im November 2001 bei Huelva ereignet. Damals waren 20 spanische Rentner ums Leben gekommen.
(apa)