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Amazon: Diese Fallen
lauern beim Prime Day

Shopping - Amazon: Diese Fallen
lauern beim Prime Day © Bild: iStockPhoto.com

Ab heute verspricht der Versandhändler Amazon ein "zweitägiges Feuerwerk voller toller Angebote" zu zünden. Zum "Prime Day" am 15. und 16. Juli werden spezielle Angebote online gestellt, die nur für Mitglieder des kostenpflichtigen Abo-Dienstes Prime gültig sind. Garantiert sind Verkaufstricks, mit denen an diesen Aktionstagen gearbeitet wird. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.

Eines vorweg: Natürlich ist es möglich, ein Schnäppchen auf Amazon zu ergattern. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass nicht im Online-Handel prinzipiell jeder Tag ein Schnäppchen-Tag sein kann und dass nicht jede Aktion zum "Prime Day" ein Schnäppchen ist.

Schon gewusst? Das plant Amazon in der Zukunft

Der Countdown, der nie einer war

Countdowns beim Shoppen spannen Konsumenten auf die Folter, weil sie ihnen das Gefühl geben, dass sie etwas verpassen könnten. Den Schmäh gibt es im Shopping-Fernsehen schon lange, Amazon hat ihn perfektioniert.

Tipp: In den meisten Fällen benötigt man den Artikel nicht dringend. Man sollte das Hauptaugenmerk also auf den Preis setzen und die ablaufende Zeit ausblenden.

Wenig auf Lager, davon aber ganz viel

Panik, weil das Kontingent am "Prime Day" zu Neige geht? Auch fernab der Aktionstage macht man sich als "besorgter" Kunde Gedanken, wenn Amazon nur noch wenige Stück im Lagerbestand anzeigt. Grund zur Sorge gibt es selten, die Warenknappheit ist meist konstruiert, um den Kauf zu beschleunigen. Wer einmal das letzte Stück eines Artikels auf Amazon ergattert und den Artikel dann wieder aufgerufen hat, konnte zu seiner Verwunderung manchmal feststellen, dass der Artikel wie von Zauberhand wieder verfügbar war.

Tipp: Dieser Wert kann in den meisten Fällen getrost ignoriert werden, wenn es sich nicht per se um einen (vom Hersteller) limiterten Artikel handelt.

Nur noch jetzt...und dann eh wieder

Wahnsinn, so viel Rabatt wird es nie wieder geben? Irrtum! Sommerschluss-Verkauf, Cyber Monday, Black Friday, Singles Day, Winterschlussverkauf - noch Fragen? Nach dem Sonderangebot ist immer vor dem Sonderangebot, das gilt im Internet mehr denn je zuvor.

Tipp: Geduld, Geduld, Geduld. Das nächste Angebot ist im Internet meistens um die Ecke - und muss nicht unbedingt von Amazon sein.

Die Achterbahnfahrt der Prozente

Lassen Sie sich nicht von Rabatt-Prozenten linken. Wer Preise über längere Zeit beobachtet, wird feststellen, dass Artikel nicht laufend billiger werden, sondern je nach Marktlage zu bestimmten Zeiten auch teurer werden. Wenn ein Artikel etwa um 30% verbilligt wird, ist er nicht zwangsläufig günstiger als vor einem bestimmten Zeitraum. Nur eines macht Sie sicher: Der plattformunabhängige Vergleich.

Tipp: Wenn Sie es nicht eilig haben, nutzen Preisvergleichsplattformen wie geizhals.at oder Preis-Tracker wie camelcamelcamel.com. Nach kurzer Zeit bekommen Sie ein Gefühl dafür, welcher Preis für den gewünschten Artikel wirklich gut ist.

Auch interessant: So kann man beim Amazon-Einkauf wirklich Geld sparen!

Darf's ein bisserl mehr Ramsch sein?

Wenn Amazon für Millionen von Artikeln den Ausverkauf ankündigt, dann kann man natürlich Glück haben und einen qualitativ hochwertigen Restposten erwischen. In der Regel will der Versandhändler aber - wie bei vielen anderen Ausverkäufen auch - den ganzen Ramsch loswerden. Und um ein vermeintlich größeres Angebot darzustellen, neuen Ramsch beizumengen.

Tipp: Überlegen Sie gut, ob Sie den Artikel wirklich benötigen. Und falls ja, wie hoch der Anspruch daran sein sollte.

Im Video: Spannende Fakten über Amazon

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