Shakira von

Sexy Wölfin rockte Graz

Kolumbianerin bot eine heiße Show und leidenschaftliche Klänge

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    Sex, Sex und noch mehr Sex bot Shakira gestern in Graz

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    Die kolumbianische Latina bot heiße Hüftschwünge zu rockigen Klängen.

Sex, Temperament und noch mehr Sex: Shakira hat Freitagabend bei ihrem einzigen Österreich-Konzert der aktuellen Tour in Unterpremstätten bei Graz eine Show voller Hüftschwünge, lasziver Bauchtänze und starker Stimme geboten. Highlight waren eine gefühlvolle Latino-Version von Metallicas "Nothing Else Matters" und ein tierischer "She Wolf", bei dem das Publikum den Mond mitanheulte.

Nach dem Auftakt mit "Why Wait" und "Te Dejo Madrid" begrüßte die Kolumbianerin die tausenden Zuschauer im Schwarzl Freizeitzentrum auf Deutsch: "Guten Abend Graz, wie geht's?" und versprach "I'm all yours". Anschließend bot sie ihren ersten weltweiten Hit "Whenever, Wherever", mit dem sie 2001 auch in Europa den Durchbruch geschafft hat, und holte sich einige junge Frauen aus dem Publikum auf die Bühne. Wie in einer Art Hüftschwungkurs brachte sie den Fans ihre berühmten Tanzbewegungen näher, bei denen auch die Bierverkäufer zwischen den Zuschauern kurz innehalten mussten, um das sexy Schauspiel auf der Bühne verfolgen zu können.

Flamenco zu Metallica
Dann ging es bei "Inevitable" mit rockigen Klängen und zarten Zwischentönen im Programm weiter, bevor die Band zu "Nothing Else Matters" überleitete. Dann schmiegte Shakira sich mit ihrer Stimme wie eine Katze an den beeindruckenden instrumentalen Background des Metallica-Klassikers, der zu immer mehr Latino-Einflüssen überging. Dazu tanzte die 34-Jährige barfuß Flamenco, imitierte mit den Fingern die Hörner eines Stiers und "kämpfte" mit einem ihrer Musiker. Eine junge Frau im Publikum wusste darauf nur noch zu sagen: "Ich wäre gerne er."

Als ob den Zuschauern noch nicht heiß genug gewesen wäre, spielte sie dann auch noch am Rücken liegend mit ihren Reizen - beinahe schon am Rande dessen, was den Jüngsten im Publikum zugemutet werden durfte. Nicht weniger dramatisch gestaltete die Kolumbianerin die Begleitbewegungen zu "La Tortura", "Loca" oder auch "She Wolf", bei dem sie durch teuflisch roten Nebel ihre wilde Seite zeigte.

Schwangerschaft (noch) nicht bestätigt
Schon nach einer Stunde verabschiedete sie sich von den rund 15.000 Gästen am "See-Rock Festival": "Dankeschön Graz. Gute Nacht." Allerdings um kurz darauf noch einmal auf die Bühne zu wirbeln: "Hips Don't Lie", ihren WM-Sommerhit von 2010, "Waka Waka", und zum Abschluss ihren aktuellen Song "Rabiosa". Ihr Versprechen hat sie jedenfalls gehalten - sie war voll und ganz für ihre österreichischen Fans da. Als Geheimnis indessen behielt sie ihren sie begleitenden Freund, Barcelona-Kicker Gerard Pique, und ihre Figur, die zeigen sollte, ob an den Gerüchten über eine Schwangerschaft etwas dran ist.