Sexueller Missbrauch von

Pongauer Skilehrer verurteilt

49-Jähriger soll sich an 9-jähriger Urlauberin vergriffen haben - fünf Jahre Haft

Sexueller Missbrauch - Pongauer Skilehrer verurteilt © Bild: Symbolbild: Thinkstock

Eine unbedingte Haftstrafe im Ausmaß von fünf Jahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs hat ein 49-jähriger Pongauer am Landesgericht Salzburg erhalten: Der Mann hat dem nicht rechtskräftigen Urteil zufolge als Skilehrer eine neunjährige Urlauberin im Jänner 2000 in der Ferienwohnung ihrer Familie im Salzburger Lammertal missbraucht und schon am Weg zum Lift unsittlich berührt.

Der Strafrahmen reichte von fünf Jahren bis zu 15 Jahren Haft. Der Angeklagte übernahm im Wesentlichen die Verantwortung für die Tat, obwohl er sich an den Missbrauch nicht erinnern habe können, wie er betonte. Der Schöffensenat unter Vorsitz von Richterin Anna-Sophia Geisselhofer sprach den Pongauer in dem fortgesetzten Prozess auch wegen Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses schuldig. Er muss zudem 11.300 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz an das Opfer zahlen.

Opfer unternahm mehrere Selbstmordversuche
"Das Mädchen hatte eine schwere posttraumatische Belastungsstörung erlitten, die wie eine schwere Körperverletzung zu werten ist", sagte Staatsanwältin Barbara Feichtinger. Der Vorfall wurde den Behörden erst im Jahr 2010 bekannt: Nachdem das Opfer mehrere Selbstmordversuche begangen und mehrere Therapien absolviert hatte, wurde Anzeige erstattet. Ein gerichtlich beeideter Psychologe bezeichnete die Angaben des Mädchens als zuverlässig.

Gleich nach der ersten Liftfahrt war die Neunjährige dem Skilehrer davongelaufen. Der Pongauer folgte ihr in die Ferienwohnung, er soll über eine Verbindungstür von der Wohnung der Hausbesitzer hineingekommen sein. Dort habe er das Mädchen auf ein Bett gelegt und den Geschlechtsverkehr vollzogen, erklärte die Staatsanwältin. Aus Angst habe sich die Neunjährige völlig still verhalten. Zu den Eltern sagte die Schülerin anfangs nur, dass sie nie mehr Skifahren gehen wolle.

Kommentare

Kinderschänder Im Gefängnis wird diesem Kinderschänder hoffentlich gezeigt was es heißt missbraucht zu werden. Zur Hölle mit ihm.

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