Spannende Studie von

Erstaunlicher Sex-
Trend in den USA

Spannende Studie - Erstaunlicher Sex-
Trend in den USA © Bild: iStockphoto.com

In den USA macht sich ein erstaunlicher Sex-Trend breit: Immer mehr junge Menschen haben keinen Geschlechtsverkehr. Und daran könnte es liegen.

Im Jahr 2018 hatten 23 Prozent aller Erwachsenen, so das Ergebnis der Studie "General Social Survey", keinen Geschlechtsverkehr. Damit haben die US-Amerikaner laut "Washington Post" in Sachen Sex einen neuen Negativ-Rekord erreicht. Und nicht nur das: Auch der Anteil jener, die einmal pro Woche oder häufiger Sex haben, ist innerhalb der letzten 20 Jahre gesunken. Von 51 Prozent auf 39 Prozent.

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Sind die Menschen, was ihr Sexualleben anbelangt, einfach nur ehrlicher geworden? Oder haben sie tatsächlich weniger oft Sex? Und wenn das der Fall ist: Woran liegt das? Jean Twenge, Psychologie-Professorin an der Universität San Diego, liefert gleich mehrere Erklärungsmodelle für diese Entwicklung.

Gesellschaft wird immer älter

Zum einen wird die Gesellschaft immer älter. Wobei diese Tatsache zwar mit ein Grund, bei weitem aber nicht der einzige ist, ist das Sexleben der älteren Generationen über die Jahre hinweg doch mehr oder weniger konstant geblieben. Anders bei den Jungen: Unter ihnen wuchs der Anteil jener, die - zumindest im letzten Jahr - keinen Sex hatten. Und zwar rasant.

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So hat sich der die Zahl der Abstinenten in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt. Und noch eine interessante Tendenz ist zu erkennen: Das Sexualverhalten von Männern und Frauen hat sich über Jahrzehnte hinweg geähnelt. Nun tut sich hier nun eine deutliche Schere auf. Während 28 Prozent der unter 30-jährigen Männer letztes Jahr keinen Sex hatten, waren es bei den Frauen nur 18 Prozent.

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Beziehungsstatus ausschlaggebend?

Auch hierfür findet Twenge eine Erklärung, die da lautet: Heute gibt es mehr Menschen in dieser Altersgruppe, die Single und deshalb, so die Annahme, vorübergehend sexlos sind. Darüber hinaus leben viele junge Erwachsene - darunter vor allem Männer - noch bei ihren Eltern. Auch das dürfte für das Sexualleben nicht förderlich sein. Hinzu käme das steigende Interesse der jungen Menschen an Soziale Medien, Videostreaming und Konsolenspielen.

Und wie ist es um das Sexleben der Österreicher bestellt? Wie eine im Auftrag von Parship erhobene Studie, im Zuge derer über 1.000 in Partnerschaft lebende Österreicher zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden, zeigt, hat die Mehrheit der Paare in den ersten drei Jahren mindestens zwei bis drei Mal pro Woche Sex. Danach trifft dies nur noch auf 25 Prozent der Paare zu.