Sex and the City von

Happy Jubiläum, sexy Ladies

Wie die Zeit vergeht: Bereits vor 15 Jahren wurde die erste Folge ausgestrahlt

Sex and the City © Bild: APA/EPA/Deme

So alt sind sie geworden die Damen von „Sex and the City“. Es ist mittlerweile genau 15 Jahre her, dass die erste Folge der US-Kultserie über die Bildschirme flimmerte. Und auch acht Jahre nach dem Aus sind die vier „Sex“-Damen immer noch in bester Erinnerung.

Sie schrieben einst TV-Geschichte: Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Samantha Jones (Kim Cattrall), Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) und Charlotte York (Kristin Davis) revolutionierten das Fernsehen in Sachen Offenheit. Erstmals wurde in einer TV-Serie so offen wie nie zuvor über Sex gesprochen und es wurde gezeigt, wie moderne Großstadt-Frauen über 30 denken.

Die Idee zur Erfolgs-Show stammte von Candace Bushnell, einer Autorin, die selbst für die Wochenzeitung „New Yorker Observer“ unter dem Titel „Sex and the City“ Kolumnen schrieb. Im Mittelpunkt der TV-Serie stand Carrie Bradshaw, die ihre Suche nach dem Richtigen sowie ihre Beziehungs- und Sex-Geschichten ihren drei Freundinnen erzählt sowie auch darüber schreibt. Sarah Jessica Parker wurde in der Rolle zur Leitfigur sowie auch zur Mode-Ikone.

Die Clique

Doch auch die anderen drei Ladys bzw. ihre Figuren trugen zum großen Erfolg der Serie bei. So durften die Zuschauer immer schmunzeln über die „wilde“ Samantha Jones, die in jeder Folge einen neuen Mann vernaschte und sexuell wohl die meisten Abenteuer erlebte. Dagegen war Charlotte die brave Romantikerin unter den Vieren, immer auf der Suche nach der großen Liebe. Die rothaarige Miranda galt immer als die „vernünftige Stimme“ der Clique, immer einen sarkastischen Kommentar auf den Lippen.

Filme und andere Alternativen

Auch nach dem Serien-Aus ging es für die vier Darstellerinnen erfolgreich weiter. Bis jetzt wurden zwei Kinofilme veröffentlicht, die sich ebenfalls zu einem Kassenschlager entwickelten. Und über einen dritten Teil wird derzeit ebenfalls gemunkelt. Dieser würde wohl die bis dato unerfüllten Sehnsüchte der Fans nach einem Ersatz stillen, denn das TV hat in dieser Hinsicht seit dem Serienende kaum etwas zu bieten. „Desperate Housewives“ konnte zwar in Sachen Erfolg an „Sex and the City“ anschließen, gestaltete sich inhaltlich aber doch in eine andere Richtung. Von der Qualität her „Sex and the City“ zwar übertreffend, aber vielleicht nicht ganz die Zielgruppe der „Sex and the City“-Fangemeinde treffend, ist Lena Dunhams grandiose Serie „Girls“, die immerhin ein Lichtblick am Frauen-Serien-Himmel darstellt.

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