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Serieneinbrecher im Waldviertel festgenommen

43-Jähriger soll Taten vorwiegend entlang von Bahnlinien verübt haben

Ein 43-Jähriger soll in Niederösterreich 53 Einbruchsdiebstähle begangen und dabei Bargeld sowie Elektrogeräte im Wert von rund 50.000 Euro gestohlen haben. Der Albaner wurde Donnerstagfrüh in Schwarzenau (Bezirk Zwettl) festgenommen, teilte die Landespolizeidirektion am Freitag in einer Aussendung mit. Er war nicht geständig und wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Der Verdächtige soll die Einbrüche von Juli 2017 bis August 2018 vorwiegend entlang von Bahnlinien begangen haben. Er stieg laut Polizei in Betriebsstätten in den Bezirken Waidhofen an der Thaya, Horn, Zwettl, Krems, Tulln, St. Pölten-Land und Neunkirchen ein. Dabei soll er einen Sachschaden von rund 120.000 Euro verursacht haben. Dem 43-jährigen werden zudem 18 versuchte Einbrüche, ein Diebstahl und unbefugter Gebrauch von Fahrzeugen vorgeworfen.

Die an den Tatorten gesicherten Spuren wurden nach Ermittlungen des Landeskriminalamtes NÖ dem Albaner zugeordnet. Gegen den in Deutschland einschlägig vorbestraften Mann wurde von der Staatsanwaltschaft St. Pölten ein europäischer Haftbefehl erlassen.

Drei Polizisten wurden am Donnerstag in Schwarzenau auf einen Mann mit Fahrrad und Rucksack aufmerksam. Die Beamten, die außer Dienst gewesen waren, erkannten den 43-Jährigen. Dieser wollte zu Fuß flüchten, wurde aber eingeholt und vorläufig festgenommen. Im Rucksack des Albaners wurden laut Polizei mehrere Goldmünzen gefunden und sichergestellt.

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