Serie A von

Neue Ausländer-Regel

Clubs dürfen zwei statt bisher einen Spieler aus dem Nicht-EU-Ausland haben

Serie A - Neue Ausländer-Regel © Bild: GEPA/Richiardi/Marty

Im italienischen Fußball dürfen wieder mehr Ausländer spielen. Der italienische Fußballverband (FIGC) hat eine diesbezügliche Beschränkung in der Serie A gelockert. Die Vereine werden ab der kommenden Saison zwei statt wie bisher nur einen Spieler aus Nicht-EU-Staaten unter Vertrag nehmen dürfen.

Der FIGC gab somit einer Forderung der Liga nach. Seit der Saison 2010/11 darf jeder Verein nur einen nichteuropäischen Profi verpflichten, um die Förderung einheimischer Talente voranzutreiben.

Der nach dem Debakel bei der WM 2010 gefasste Beschluss hatte unter den Erstligisten Proteste ausgelöst. Mit der Auflockerung der Ausländerbeschränkungen beschloss der Fußballverband auch einen Plan zur Förderung von Nachwuchsspielern. Seit 1995 ist die Zahl der nicht-italienischen Fußballer in Italiens Profi-Ligen von 66 auf 1.032 gestiegen.