Serbischer Amokläufer unternahm weiteren
Selbstmordversuch: Nun ständig bewacht

38-Jähriger versuchte in Spital an Schere zu kommen Serbe versuchte bereits zwei Mal, sich umzubringen

Serbischer Amokläufer unternahm weiteren
Selbstmordversuch: Nun ständig bewacht

Der serbische Amokläufer, der im südostserbischen Dorf Jabukovac, mit einem Jagdgewehr neun Personen erschoss und zwei weitere verwundete, dürfte im Krankenhaus Nis einen weiteren Selbstmordversuch geplant haben. Dies berichtete die Belgrader Tageszeitung "Blic".

"Er versuchte, an eine Schere zu kommen. (...) Wir glauben, dass er sich das Leben nehmen wollte", sagte eine Krankenschwester dem Blatt. Jetzt wird der Mann, der demnächst in ein Gefängniskrankenhaus nach Belgrad versetzt werden soll, im Krankenhaus in Nis rund um die Uhr auch von der Polizei bewacht.

Der 38-jährige hatte zweimal versucht, Selbstmord zu begehen. Nach einem Streit mit der Frau sprang er zuest in einen Brunnen im Garten des Familienhauses, wurde aber von Nachbarn gerettet. Danach holte er sich das Jagdgewehr und schoss in der Dorfstraße auf die Passanten. Er wurde bei einem zweiten Selbstmordversuch auf dem Friedhof einige Stunden nach der Tat festgenommen. Unter seinen Opfern befand sich auch ein Ehepaar, das 30 Jahre lang in Wels in Oberösterreich arbeitete und lebte und sich im Heimatdorf Jabukovac auf Urlaub befand.

(apa/red)