Serbien schießt sich für Österreich warm:
Bisherigen Leader Litauen mit 3:0 besiegt

Nächster ÖFB-Gegner lieferte starke Vorstellung ab Frankreich und Rumänien trennen sich unentschieden

Serbien schießt sich für Österreich warm:
Bisherigen Leader Litauen mit 3:0 besiegt

Im Gegensatz zum österreichischen Fußball-Nationalteam hat Serbien eine erfolgreiche Generalprobe für das direkte Aufeinandertreffen am Mittwoch im Wiener Happel-Stadion hingelegt. Die Balkan-Truppe feierte gegen die Überraschungs-Mannschaft von Litauen einen 2:0-Heimsieg und übernahm damit die Tabellenführung in Gruppe 7. Die Franzosen erreichten in Rumänien nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 und halten damit so wie die Karpaten-Elf und Österreich bei vier Punkten aus drei Spielen.

Sechs Zähler haben hingegen die Serben auf ihrem Konto. Der nächste Gegner des ÖFB-Teams lieferte in Belgrad gegen die mit zwei Siegen gestarteten Litauer über weite Strecken eine starke Vorstellung ab und sorgte schon früh für klare Verhältnisse. Nach einem Eckball stellte Ivanovic per Kopf in der 6. Minute auf 1:0, 28 Minuten später erhöhte Krasic, der über die rechte Seite viel Druck machte, auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel agierten Stankovic und Co. souverän und leisteten sich sogar den Luxus, durch Zigic einen Elfmeter (der Verursacher Klimavicius sah wegen Handspiels auf der Torlinie die Rote Karte) zu vergeben. In der 82. Minute machte der Valencia-Stürmer seinen Fehler wieder gut und sorgte für den Endstand. Als Wermutstropfen für Serbien blieb allerdings die Verletzung von Dragutinovic, der bereits in der Anfangsphase humpelnd vom Platz musste.

Franzosenmotor stottert weiterhin
Während die Serben im Kampf um ein Ticket für Südafrika gut im Rennen liegen, kommen die Franzosen nicht auf Touren. Immerhin zeigten die "Bleus" Moral und holten in Constanta nach Gegentreffern von F. Petre (5.) und Goian (17.) dank Toren von Ribery (37.) und Gourcuff (69.) noch ein 2:2 gegen Rumänien. Die Franzosen mussten neuerlich auf Kapitän Patrick Vieira verzichten, der sich kurz vor Spielbeginn verletzte. (apa/red)