Selungsprechung von Johannes Paul II geht
voran: "Positio" umfasst über 2.000 Seiten

Verfahrensunterlagen sind im Wesentlichen komplett Nur noch technisch-redationelle Verbesserungen nötig

Selungsprechung von Johannes Paul II geht
voran: "Positio" umfasst über 2.000 Seiten © Bild: EPA/Schiavella

Das Seligsprechungsverfahren für Johannes Paul II. steht vor einem weiteren Schritt: Der Anwalt (Postulator) des Verfahrens, Monsignore Slawomir Oder, hat nach eigenen Worten inzwischen einen Entwurf seines Antrags an die vatikanische Heiligsprechungskongregation weitergeleitet.

Man könne die mehr als 2.000 Seiten umfassende "Positio" im Wesentlichen als komplett bezeichnen, sagte Oder laut Kathpress im polnischen Programm von "Radio Vatikan". Es seien nur noch "kleine Verbesserungen technisch-redaktioneller Art" anzubringen. Angaben zu einem Datum der endgültigen Überreichung an die Heiligsprechungskongregation nannte Oder hingegen "verfrüht".

Positio & Wunder-Verfahren
Zuvor hatte es in der Diözese Rom geheißen, Oder wolle seine Synthese zum dritten Todestag Johannes Pauls II. am 2. April offiziell vorgelegen. Im vergangenen Jahr endete genau an diesem Datum die diözesane Beweisaufnahme im Seligsprechungsverfahren. Auf Grundlage der damals erstellten Akten erarbeitete der Postulator Oder die jetzige "Positio". Wenn sie die Prüfung durch Expertengremien und die Vollversammlung der Kardinäle und Bischöfe in der Heiligsprechungskongregation besteht, wird ein entsprechendes Votum dem Papst vorgelegt. Neben der "Positio" muss ein entsprechender Antrag im "Wunder-Verfahren" den Instanzenweg durchlaufen. (apa/red)