Seebeben erschüttert griechische Inseln:
Peloponnes und Ionische Inseln betroffen

Schock für Einwohner, geringe Schäden an Gebäuden Plus: Erdrutsch in Olympia, keine Verletzte gemeldet

Ein Seebeben der Stärke fünf hat neulich weite Teile Westgriechenlands erschüttert und tausende Menschen in Angst versetzt. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Seismologischen Instituts in Athen rund 13 Kilometer vor der Westküste der Halbinsel Peloponnes etwa 10 Kilometer unter dem Meeresboden.

In den Städten Patras, Pyrgos und Amaliada sowie in Dörfern der Region rannten Bewohner in Panik auf die Straßen, berichteten örtliche Medien. Zu spüren war der Erdstoß kurz nach 8.30 Uhr Ortszeit auch auf den Inseln Zakynthos, Kefalonia und Ithaka des Ionischen Meeres.

Wie die Feuerwehr mitteilte, gab es geringe Schäden an etwa 15 älteren Gebäuden im Raum der Provinzhauptstadt Pyrgos. Zwei unbewohnte Häuser stürzten ein. Zudem gab es einen Erdrutsch nahe Olympia. Verletzte wurden nicht gemeldet. (apa/red)