Schwimmen mitten in der Stadt der Liebe:
Sandstrand "Paris Plages" wird erweitert

Erstmals gibt es auch Swimming-Pools in der Seine Gesäubertes Wasser im "Josephine Baker"-Pool

Schwimmen mitten in der Stadt der Liebe:
Sandstrand "Paris Plages" wird erweitert

In diesem Sommer kann man sich im sommerlichen Paris nicht nur an einem Sandstrand räkeln, sondern auch in der Seine baden. Am linken Flussufer soll unterhalb der National-Bibliothek ein Swimming-Pool in den Fluss gesetzt werden, wie Bürgermeister Bertrand Delano am Montag mitteilte.

Das Bad soll mit gesäubertem Wasser des sonst fürs Schwimmen nicht geeigneten Flusses befüllt werden. Der Pool soll nach Josephine Baker benannt werden, der aus den USA stammenden Tänzerin und Sängerin, die in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts in Paris weltberühmt wurde. Auch am rechten Flussufer sollen die Gäste sich in einem "Badebassin" abkühlen können.

Südsee an der Seine
Die Pools sind eine Erweiterung des Erfolgsprojekts "Paris Plages", für das seit fünf Jahren regelmäßig im Sommer ein Sandstrand an der Seine aufgeschüttet wird. In diesem Jahr soll es die Aktion vom 20. Juli bis 20. August erstmals auf beiden Seiten des Flusses geben. Ein Teil der Umgebung von Strand und Swimming-Pool soll sich dabei zugleich in eine Südsee-Landschaft verwandeln.

Jetzt mit Wasser
"Französisch-Polynesien" soll unter anderem dank traditioneller Häuser im Tahiti-Stil, exotischer Pflanzen, Palmen oder Hängematten entstehen. 2005 lockte "Paris Plages", das inzwischen Nachahmer in Rom, Berlin und anderen europäischen Städten fand, 3,8 Millionen Pariser sowie Touristen aus dem In- und Ausland an. Vor allem die schlechte Wasserqualität der Seine hatte in den vergangenen Jahren zu Klagen geführt, dass es bei "Paris Plages" nur heißen Sand, nicht aber das für wahres Sommergefühl unverzichtbare kalte Wasser gebe.
(apa/red)