Schweres Erdbeben vor Indonesiens Küste: Mindestens drei Tote, 25 schwer Verletzte

Erdstoß vor der Insel Sumatra hatte die Stärke 7,6 Vorübergehend Tsunami-Warnung herausgegeben

Ein schweres Erdbeben im Westen Indonesiens hat mindestens drei Menschen das Leben gekostet. 25 weitere erlitten Verletzungen, wie der Leiter des Katastrophenschutzes, Rustam Pakaya, erklärte. Der Erdstoß vor der Insel Sumatra hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte die Stärke 7,6. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik gab vorübergehend eine Tsunami-Warnung heraus.

Das Zentrum des Bebens lag den US-Angaben zufolge unter der Sumatra vorgelagerten Insel Simeulue. Zahlreiche Gebäude auf Simeulue seien beschädigt worden, erklärte Pakaya. Der Erdstoß war Augenzeugen zufolge in weiten Teilen Sumatras zu spüren. Viele flüchteten aus ihren Häusern. "Alles hat mehr als eine Minute lang heftig gebebt, und ich bin mit den anderen gerannt. Ich habe Leute in Panik schreien hören", sagte ein Einwohner in Aceh, Ahmad Yushadi.

Ende 2004 löste ein Erdbeben vor der Küste Indonesiens eine verheerende Flutwelle aus, die mehr als 230.000 Menschen rund um den Indischen Ozean das Leben kostete. (apa/red)