Schweres Beben in Afrika: Panik nach Erdstößen in Mosambik und Simbabwe

Mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen Stärke 7,5 - Weitere Todesopfer werden befürchtet

Bei einem schweren Erdbeben im ostafrikanischen Mosambik sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 13 weitere seien verletzt worden, sagte ein Mitarbeiter des Minenministeriums in der Hauptstadt Maputo. Es würden weitere Opfer befürchtet.

Eine Einwohnerin von Maputo sagte, der "schreckliche" Erdstoß habe fast drei Minuten gedauert. Das Beben erreichte auf der Richter-Skala eine Stärke von 7,5 und war in ganz Mosambik sowie im benachbarten Simbabwe und im Norden von Südafrika zu spüren.

Ein Mann aus Maputo berichtete, er habe gerade ferngesehen, als die Erde gebebt habe: "Mit einem Mal habe ich gesehen, wie sich ein Stuhl in alle Richtungen bewegt hat, das war sehr eigenartig. Ich bin sofort runtergegangen, und da waren schon eine Menge Leute vor dem Haus."

Die Nationale Katastrophenschutzbehörde teilte mit, es habe zwei Mannschaften in die Provinz Manica im Landesinneren entsandt, die am schlimmsten betroffen war. Während in den großen Städten keine Schäden gemeldet wurden, fürchteten die Behörden, dass abgelegene Regionen im Landesinneren stärker betroffen sein könnten.

(apa/red)