Schwere Unfälle auf Österreichs Straßen: West- und Südautobahn vorübergehend zu

Ein Lkw und mehrere Pkw beteiligt: Zwei Verletzte Augenzeuge: "Sieht aus wie auf einem Schlachtfeld"

Auf der Westautobahn (A1) hat sich zwischen St. Valentin (Bezirk Amstetten) und Enns in Fahrtrichtung Linz ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt, eine davon schwer, teilte der ÖAMTC mit. Nach Angaben des Autofahrerclubs sei ein Lkw von einem anderen Schwertransporter gerammt worden und umgestürzt. Es bildeten sich bis zu 13 Kilometer Stau.

Der Lkw dürfte auf dem ersten Fahrstreifen stehen geblieben sein, in der Folge sei ein zweiter Sattelschlepper mit dem Fahrzeug kollidiert, berichtete der ÖAMTC. In der Folge fuhren fünf Pkw auf. Auch ein Pfeiler der Westbahnbrücke wurde bei dem Unfall beschädigt, hieß es seitens der NÖ Rettungsleitstelle LEBIG. Der genaue Unfallhergang war vorerst aber nicht geklärt.

Die beiden Opfer (23 und 52 Jahre alt) wurden von Rettungswagen ins Unfallkrankenhaus nach Linz gebracht. Auch die ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 10 und 15 rückten zur Unglücksstelle aus.

Kleinbus auf der A2 bei Zöbern umgestürzt: Fünf Verletzte
Zwei Schwer- und drei Leichtverletzte hat ein Unfall auf der Südautobahn (A2) im niederösterreichischen Wechselgebiet gefordert. Laut ÖAMTC und NÖ Rettungsleitstelle LEBIG stürzte bei Zöbern (Bezirk Neunkirchen) in Fahrtrichtung Wien aus bisher unbekannter Ursache ein Kleinbus um.

Eine Frau war eingeklemmt und wurde aus dem Fahrzeug befreit. Ein schwer verletzter Mann lag bei Eintreffen der Rettungskräfte neben dem Kleinbus. Drei Personen erlitten Schürf- und Platzwunden am Kopf, teilte LEBIG-Sprecher Stefan Spielbichler der APA mit. Alle fünf Beteiligten wurden mit Notarztwagen ins Krankenhaus Hartberg gebracht.

(apa/red)