Schwere Explosion in Kohlebergwerk in Kolumbien: 31 Kumpel kommen ums Leben

Leichen der Bergleute lagen in 1000 Metern Tiefe Sicherheitsvorkehrungen gelten als unzureichend

Bei mehreren Explosionen in einem kolumbianischen Kohlebergwerk im Nordosten des Landes sind mindestens 18 Arbeiter ums Leben gekommen. Nach 13 Verschütteten werde noch gesucht, teilten die Behörden mit. Auf Grund der giftigen Gase im Schacht räume er den Männern jedoch keine Überlebenschancen ein, sagte Fernando Rosales, Leiter des Zivilschutzes der Provinz Norte de Santander. "Es wäre ein echtes Wunder, wenn sie noch am Leben sind."

Das Unglück in dem Bergwerk La Peciosa ereignete sich bereits am Samstag. Seitdem wurden 18 Leichen geborgen. Zwar bemühten sich die Rettungskräfte, zu den Bergleuten vorzudringen, die in rund 1.000 Metern Tiefe eingeschlossen seien. Die Helfer müssten allerdings behutsam vorgehen, da erneute Explosionen auf Grund des aufgestauten Methangases in der Grube befürchtet würden, erklärte Rosales.

Die Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen in den kolumbianischen Bergwerken gelten als mangelhaft, zahlreiche Bergwerke arbeiten ohne offizielle Erlaubnis. (apa/red)