Schweizer Experte: Sex ist gesund - aber nur zwei bis drei Mal pro Woche!

Bereits Martin Luther soll schon gesagt haben: "In der Woche zwier (zwei), schadet weder ihm noch ihr."

Regelmäßiger Sex stärkt das Immunsystem des Körpers, zumindest bei Männern. Bei freiwilligen Probanden habe sich unmittelbar nach dem Orgasmus die Konzentration an so genannten natürlichen Killerzellen im Blut verdoppelt, schreibt Tillmann Krüger von der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich in einem Beitrag der deutschen Zeitschrift "Psychologie heute" (Weinheim, Februarausgabe).

Die Erhöhung der Abwehrzellen könne als Vorsorge sinnvoll sein, denn bei jedem Geschlechtsverkehr komme der Körper mit einer Vielzahl fremder Keime in Kontakt. Krügers Team hatte elf Freiwillige untersucht, allerdings unter Laborbedingungen. Die Mediziner nahmen den Probanden Blut ab - zur Kontrolle, und nachdem sie bis zum Orgasmus masturbiert hatten. Die Forscher stellten ihre Arbeit im Fachblatt "Neuroimmunomodulation" vor.

Krüger verweist zudem auf eine Langzeitstudie aus den USA, nach der regelmäßiger Sex von zwei bis drei Mal pro Woche die Konzentration bestimmter Antikörper im Speichel erhöhe. "Deutlich mehr oder aber weniger Sex reduzierte wiederum die Menge an Antikörpern", berichtet der Mediziner. "Weder eine ungezügelte Sexsucht noch die mancherorts propagierte Enthaltsamkeit haben sich als vorteilhaft erwiesen."
Die Ergebnisse sind keinesfalls überraschend, schon Luther soll zu dem Thema gesagt haben: "In der Woche zwier (zwei Mal), schadet weder ihm noch ihr."
(APA/red)