#SchweineLeaks von

Anzeigenflut nach
Schlachthof-Skandal

News zeigte Videos über erschreckende Zustände - Etliche Schlachthöfe angezeigt

#SchweineLeaks - Anzeigenflut nach
Schlachthof-Skandal © Bild: Reuters/Rafael Marchante

News berichtete über erschreckende Zustände in Österreichs Schlachthöfen. Nun hat es eine Flut an Anzeigen gegen zahlreiche Schlachthöfe gegeben. In der Steiermark sind gleich acht Betriebe betroffen, in Klagenfurt hat die Stadt die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

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News wurde vor kurzem über den "Verein gegen Tierfabriken" Videomaterial zugespielt, das Schockierendes enthüllt: auf ihren letzten Metern müssen Schweine und Rinder oft unglaubliche Qualen durchstehen. Das Videomaterial erlaubt einen ungeschönten Blick in die heimischen Schlachthäuser und zeigt, wie in vielen Fällen die bestehenden Tierschutzbestimmungen missachtet werden. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat die Aufnahmen ausgewertet und insgesamt 18 Fälle wegen Tierquälerei zur Anzeige gebracht.

"Wir zeigen die Betriebe wegen Missachtung der Tierschutzschlachtverordnung und der EU-Richtlinie an, zwei zusätzlich wegen Tierquälerei", sagt David Richter vom VGT gegenüber News. Im ersten Fall drohen dem Betrieb Verwaltungsstrafen, im zweiten Freiheitsstrafen für die Mitarbeiter, die mutmaßlichen Täter.