Schwarzgeld-Affäre lässt Hahn nicht los:
Soll bei Übergabe schon dabei gewesen sein

Kärntner Unternehmer bestätigt die Anwesenheit War laut Papieren noch nicht offiziell bei Novomatic

Schwarzgeld-Affäre lässt Hahn nicht los:
Soll bei Übergabe schon dabei gewesen sein

Dass es sich dabei um "Schwarzgeld" gehandelt hat, will er aber nicht sagen: Die Firma könne das Geld ja auch "ganz offiziell" von ihrem Bankkonto abgehoben haben, so der Unternehmer. Insgesamt habe er im Juni 1997 acht Mio. Schilling (581.000 Euro) für sein Haus in Bruck an der Mur erhalten, offiziell im Kaufvertrag verzeichnet habe man aber nur sechs Mio. Schilling, sagt der mittlerweile pensionierte Unternehmer. Zwei Mio. Schilling habe er direkt vor der Unterzeichnung des Vertrages in Bar erhalten.

Pilz kündigt Anfrage an
Pilz kündigte an, mit einer Anfrage an Finanzminister Pröll klären zu wollen, ob die Finanzbehörden den am Rande des Untersuchungsausschusses aufgetauchten Vorwürfen gegen den Glücksspiel-Konzern Novomatic nachgegangen sind. Außerdem verlangt der Grüne Aufklärung darüber, ob die seit längerem schwelenden Vorwürfe der Steuermanipulation gegen die niederösterreichische Firma überprüft wurden sowie über die Rolle des designierten EU-Kommissars und früheren Novomatic-Vorstands Johannes Hahn: "Es ist unbedingt notwendig, diese Causa in Wien zu klären, bevor sie zur Causa in Brüssel wird."

Hahn noch nicht offiziell bei Novomatic
Unterdessen sind Dokumente aufgetaucht, die Hahns Anwesenheit bei der Geldübergabe widerlegen sollen. Laut den der APA vorliegenden Papieren war Hahn zu der fraglichen Zeit noch nicht beim Glücksspiel-Konzern Novomatic beschäftigt gewesen sein. Er trat seinen Posten demnach rund zwei Wochen nach der Übergabe an. Hahn sieht laut einem Mitarbeiter die Vorwürfe von Pilz damit als "aktenmäßig widerlegt" an.

(apa/red)

Kommentare

Das liebe Geld Hab ich ja bereits vor einigen Wochen geschrieben. Die Personen die ganz oben an der Spitze stehen (Spitzenpolitiker) haben doch alle Dreck am Stecken, sonst wären sie nicht auf diesen Positionen. Ich hoffe, dass keiner wirklich an eine saubere Politik glaubt, und wenn ja, dann kannst auch gleich an das Christkind, Osterhasen, usw. glauben.

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