Governator von

Schwarzenegger wegen
Todes eines Häftlings verklagt

Arnie soll als Gouverneur nicht ausreichend über Gefahren aufgeklärt haben

Arnold Schwarzenegger © Bild: CURTO DE LA TORRE/AFP/Getty Images

Schwerer Vorwurf gegen Arnold Schwarzenegger: Der "Terminator" soll während seiner Zeit als Gouverneur Kaliforniens den Tod eines Häftlings mitverantwortet haben. Jetzt wird er von dessen Familie verklagt.

Rodney Taylor Sr. saß zwischen 2010 und 2014 wegen eines Drogendelikts im Staatsgefängnis Avenal ein. Während seiner Haft soll er sich mit dem gefährlichen Wüstenfieber-Virus angesteckt haben, das ihn schlussendlich auch tötete. Taylors Familie klagt nun Schwarzenegger, weil der es verabsäumt habe, den Häftling ausreichend über die Gefahren des Virus aufgeklärt zu haben. Gefordert wird Ersatz für die Begräbniskosten und weitere, nicht näher angeführte Entschädigungen, berichtet "TMZ".

Das Wüstenfieber wird durch Sporen in der Erde ausgelöst und befällt innere Organe, verursacht offene Wunden bis hin zu Notfall-Amputationen, greift auch das Gehirn an und kann im Extremfall bis zum Tod führen.

Taylor ist jedoch kein Einzelfall. Gegen "Arnie" und seinen Amtsnachfolger Jerry Brown läuft bereits eine Klage von 22 aktuellen und früheren Strafgefangenen, die sich in einer kalifornischen Haftanstalt mit dem Wüstenfieber angesteckt haben.

Kommentare

Der liebe Arnie der von allen hofiert wird gehört mal in den A... getreten.
Mit wachsender Begeisterung.

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