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Schutzzonen für Syrien sollen
am Samstag in Kraft treten

Im Rebellengebiet laut Russland vier Sicherheitszonen für Flüchtlinge geplant

In den künftigen Schutzzonen im Bürgerkriegsland Syrien soll nach russischen Angaben ab Samstag (6. Mai) nicht mehr geschossen werden. Das kündigte Alexander Lawrentjew, der Moskauer Delegationsleiter bei den Syrien-Gesprächen in Astana in Kasachstan, am Donnerstag an. Russland, der Iran und die Türkei wollen im Rebellengebiet vier Zonen einrichten, in denen Flüchtlinge sicher sein sollen.

Moskau werde keine Flugzeuge über den Schutzzonen einsetzen, solange es von dort aus keine "Versuche der Destabilisierung" gebe, sagte Lawrentjew der Agentur Tass zufolge. Die syrische Führung habe die Einigung begrüßt. Deshalb gehe er davon aus, dass auch die syrische Luftwaffe die Zonen nicht mehr attackieren werde.

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