Schummeleien bei der Burgenland-Wahl?
Staatsanwalt ermittelt wegen Wahlfälschung

NEWS: Gefälschte Unterschrift auf einer Wahlkarte? Brisant: Mandatsverteilung hing an einziger Stimme

Schummeleien bei der Burgenland-Wahl?
Staatsanwalt ermittelt wegen Wahlfälschung © Bild: APA/Hochmuth

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von Ermittlungen wegen des Verdachts der Wahl- und Unterschriftenfälschung bei der Landtagswahl im Mai im Burgenland. Doppelt brisant ist das auch deshalb, weil die Mandatsverteilung im Burgenland letztlich an einer einzigen Stimme hing.

Ins Rollen kam der Fall, der im mittelburgenländischen Unterrabnitz stattfand, durch einen Jungwähler, der keine Wahlkarte beantragt hatte und am Wahltag auch nicht wählen war, weil er sich im Ausland befand. Der Mann erfuhr nach der Wahl durch Zufall, dass er trotzdem eine Wahlkarte erhalten hatte.

Die Ermittlungen der zuständigen Behörden ergaben dann, dass die Unterschrift für die Wahlkarte des Jungwählers gefälscht wurde (sogar sein Name war falsch geschrieben) und dass seine Stimme auch abgegeben wurde.

Der Ermittlungsakt wird als "Verschluss" geführt, seit Mitte August liegt der Staatsanwaltschaft Eisenstadt eine umfangreiche Sachverhaltsdarstellung vor. Offenbar handelt es sich bei der Causa um keinen Einzelfall, da bereits mehrere Personen niederschriftlich einvernommen wurden.

Auch bei erwiesener Wahlfälschung würden das Wahlergebnis und die Mandatsverteilung allerdings nicht mehr geändert.

Noch mehr Infos zum Thema finden Sie in NEWS 36/2010!

Kommentare

ned böse sein, aber wo rot regiert, kann nur korruption herrschen. oder gewalt, wie man hier sehen kann: http://www.youtube.com/watch?v=FmMU-8EtLJo

dass heißt in Österreich kann man Wahlbetrug machen und dannach ändert sich das Ergebnis nicht mehr, erinnert an die Wahlen in Iran

Seite 1 von 1