Verunglückter Schumi von

Schumacher: Sturz auf Video?

Neue Details: Formel-1-Weltmeister soll Helmkamera getragen haben. Sohn befragt.

Michael Schumacher © Bild: APA/EPA/Diego Azubel

Eine am Helm angebrachte Mini-Kamera steht im Mittelpunkt der Ermittlungen zum folgenschweren Skiunfall von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Die französischen Ermittler haben das Gerät am Freitag im Krankenhaus in Grenoble sichergestellt. Schumachers Managerin Sabine Kehm betonte am Samstag, dass die Familie der Polizei die Kamera freiwillig übergeben habe.

Die kleinen, leichten, wasserdichten und leicht zu bedienenden Kameras der Marke GoPro erfreuen sich bei Extremsportlern wie Tauchern, Skifahrern und Fallschirmspringern wachsender Beliebtheit. Mit Hilfe der Geräte, die nicht größer sind als eine Zigarettenpackung, können Sportler Aufnahmen von ihren Heldentaten ins Internet stellen und mit Freunden und Gleichgesinnten teilen.

Mini-Kameras können mit unterschiedlichen Befestigungssystemen nahezu überall angebracht werden - am Körper, an der Spitze eines Skis oder eines Surfbretts, am Klettergurt oder am Segel eines Drachenfliegers. Wie eine Stirnlampe am Helm eines Skifahrers befestigt, erlauben sie beispielsweise auch beim Skifahren spektakuläre Aufnahmen von Abfahrten.

Kamera eingeschaltet?

Unklar ist noch, ob Schumachers Kamera zum Unglückszeitpunkt Aufnahmen machte und ob diese nach der Wucht des Aufpralls noch verwertbar sind. Ist dies der Fall, könnten die Bilder entscheidend bei der Aufklärung des Unfallablaufes sein. Zu diesem gibt es bisher widersprüchliche Schilderungen. Wie genau der Unfall ablief, spielt wiederum eine große Rolle in Versicherungsfragen.

Laut der Staatsanwaltschaft von Albertville und der Leitung der Skistation Meribel soll Schumacher mit großer Geschwindigkeit abseits der Piste gefahren sein, als er mit dem Kopf gegen einen Felsen stürzte. Schumachers Managerin betonte dagegen, der 45-Jährige sei nicht schnell gefahren, weil er erst kurz zuvor einem Mitglied seiner Gruppe von Freunden nach einem Sturz geholfen habe.

Schumacher verunglückte im Bereich zwischen zwei markierten Skipisten. Eine Frage bei den Ermittlungen ist, ob das Gebiet, in dem zahlreiche Felsen unter Pulverschnee lagen, ausreichend als gefährlich markiert und gesichert war. "Ich finde es nicht normal, dass es zwischen zwei markierten Pisten einen Abschnitt mit Felsen gibt, zu dem der Zugang nicht mit Netzen gesperrt ist", kritisierte etwa der früherer Formel-1-Pilot Philippe Streiff gegenüber der französischen Sportzeitung "L'Equipe".

Familie von Anteilnahme "zu Tränen gerührt"

Die Familie des lebensgefährlich verletzten Michael Schumacher hat sich auf der Internetseite des Formel-1-Rekordweltmeisters für die Unterstützung seiner Anhänger bedankt. "Wir sind überwältigt!", hieß es in der am Freitag verbreiteten Stellungnahme. "Die unglaubliche Anteilnahme der Ferrari-Fans heute vor dem Krankenhaus hat uns schlichtweg überwältigt und zu Tränen gerührt."

Mehr als hundert Ferrari-Fans hatten Schumacher zu dessen 45. Geburtstag vor der Universitätsklinik von Grenoble gehuldigt. Zudem gratulierten deutsche Anhänger ihrem Idol mit einer Lichtprojektion auf die Fassade des Krankenhauses. "45 Schumi Bleib stark! Kämpfe weiter!", war am Freitagabend auf Englisch zu lesen. "Wir sind zutiefst dankbar, auch für die übrigen Glückwünsche, die uns erreichen", schrieb die Familie.

Stabil, aber kritisch

Schumacher erlitt bei dem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma samt Gehirnblutungen und befindet sich seit fünf Tagen im Koma. Zuletzt hatte es am Mittwoch Informationen zu seinem Gesundheitszustand gegeben. Dieser sei stabil, aber weiterhin kritisch. Neue Erklärungen folgen laut Schumachers Management und dem Krankenhaus nur bei Veränderungen.

Kommentare

Wie unterirdisch ist eigentlich das Niveau der User hier?
Ob nun Promi oder Unbekannt, wer hat das Recht über jemand der mit dem Tod ringt so zu posten?
Pietätlos, asozial und absolut letztklassig!!
Sehr fragwürdig wenn ein Magazin so etwas zulässt.

Urlauber2620
Urlauber2620 melden

Da zeigen sich wieder die wahren Idioten der Leser auf Grund ihrer Postings.Es ist ein Mensch der mit dem Tod ringt und solche Aussagen zu lesen lässt mich hoffen,dass euch ähnliches wiederfährt und ob im Auto,auf der Piste oder als Radfahrer:Ihr seid ja perfekt und habt noch nie einen Fehler begangen.All Eure Weisheiten mögen euch selbst treffen und dann lachen vielleicht andere.

11223344 melden

dummerl, es ringent täglich tausende menschen mit dem tod, doch die meisten kommen unschuldigt zum handkuss, lediglich der schummler ist weltweit der arme oder???? dodl du

mitleser melden

dummheit wird eben bestraft, oder ist es der glaube, der größe zu sein? wie auch immer.............geld ist nix wert, doch gesundheit ALLES

napy-one melden

normal wird er nie und nimmer bei so einer Verletzung, a hilft ganze Reichtum nichts So wie Frieso.???

ich kann das ganze nur als tragisch für die familie betrachten, der schumacher selbst hat sich genauso wie alle anderen an die gesicherten pisten zu halten. wer daneben fährt ist selbst schuld und dem weine ich keine träne nach, im gegenteil dieser egoist bringt wegen seine dummheit sogar noch die bergrettung in gefahr. im nachhinein sind doch alle so arm aber beim freifahren im teifschnee sind alle noch die superstars, bis es kracht ............... pech gehabt und glück für den piefke das er den promistatus geniesst, er anderer wäre schon auf der piste krepiert.

Ich bin auch Überwältigt. SChumi ,schumi,schumi,sonts liest man nix mehr.

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