Schulterverletzung zwingt zu einer Pause: Deutsche Maria Riesch sagt USA-Rennen ab

Weltcup-Hoffnung unserer Nachbarn: "Sportlich sinnlos" Das Comeback soll schon Mitte Dezember erfolgen

Die Schulterverletzung der Deutschen Maria Riesch ist schlimmer als befürchtet und zwingt die alpine Skirennläuferin zu einer mehrwöchigen Pause. Einen Tag vor ihrem 20. Geburtstag an diesem Mittwoch musste die dreifache Weltcupsiegerin die Rennen in den USA und Kanada wegen der Knochenabsplitterung absagen. "Es ist sportlich sinnlos. Ich bin nicht fit", sagte die Partenkirchnerin, die frühestens beim Weltcup in Altenmarkt Mitte Dezember wieder starten kann.

Während die Ärzte wegen der Mikrofraktur zu sechs Wochen Pause raten, will sich der Jungstar schon Mitte Dezember im Weltcup zurückmelden. "Ich hoffe, dass ich in Altenmarkt, spätestens aber in Val d'Isere wieder starten kann", sagte Riesch, die am Mittwoch im Slalom-Training in Araphoe Basin unglücklich gestürzt war. Eine intensive Untersuchung bei Prominentenarzt Richard Steadman in Vail brachte nun die unangenehme Erkenntnis, dass ein Start bei den Rennen in Aspen am Wochenende zu risikoreich wäre.

Bei einem Sturz auf die linke Schulter könnte sich die Blessur verschlimmern und eine noch längere Pause inklusive Operation drohen. Mit einer Spezialschiene soll das verletzte Gelenk nun ruhig gestellt werden. Weitere Behandlungen sind vorerst nicht notwendig. In drei Wochen soll bei weiteren Untersuchungen über den Comeback-Zeitpunkt entschieden werden. (apa)