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Schule startet wieder

16.500 Erstklässler in Wien - Schuljahr wird zur Generalprobe für Zentralmatura

Erstklässler auf dem Weg zur Schule © Bild: Thinkstock.de

In Wien enden die Ferien für mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche, am Montag startet das neue Schuljahr. Besonders aufgeregt dürften dabei wohl die Jüngsten sein, die rund 16.500 Erstklässler. "Viele Kinder sind neugierig und aufgeregt und freuen sich auf die Schule.

Wir empfehlen allen Eltern, sich insbesondere während der ersten Schultage Zeit zu nehmen und ein offenes Ohr für ihre Kinder zu haben", sagte Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) und Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl in einer gemeinsamen Aussendung am Mittwoch.

In der Aussendung wurden auch Zahlen zum Schulstart geliefert: Rund 84.000 Schüler besuchen die 352 öffentlichen allgemeinbildenden Pflichtschulen in Wien. Nach Einrichtungen aufgeteilt würden rund 55.000 Schüler 211 Volksschulen, 24.000 Schüler 92 Hauptschulen bzw. Neue Mittelschulen, 2.700 Schüler 39 Sonderschulen und 2.600 Schüler zehn Polytechnische Schulen besuchen. 3.369 Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf lernen in 645 Integrationsklassen an Volks-, Hauptschulen und Polytechnischen Schulen.

Generalprobe für Zentralmatura

Das neue Schuljahr 2013/14 bringt die Generalprobe vor der österreichweiten Einführung der neuen Matura an AHS, Probeläufe für ein Modulsystem an der Oberstufe und neue Schulversuche für die Polytechnische Schule (PTS). Daneben geht der Ausbau der Neuen Mittelschule (NMS) und der ganztägigen Schulangebote weiter - im Dezember werden außerdem die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie 2012 und der im Frühjahr erhobenen Bildungsstandards veröffentlicht.

Zwei Schulen proben im Frühjahr 2014 als Pioniere die Zentralmatura: Am Stiftsgymnasium St. Paul im Lavanttal (Kärnten) und im Sportgymnasium Maria Enzersdorf (NÖ) absolvieren die ersten Maturaklassen in den Tagen ab dem 5. Mai 2014 die volle neue "Standardisierte kompetenzorientierte Reife-und Diplomprüfung", bei der die Fragen beim schriftlichen Teil nicht von den Lehrern, sondern zentral vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) vorgegeben werden. Außerdem muss davor eine sogenannte vorwissenschaftliche Arbeit verfasst werden. Für die mündlichen Prüfungen stellen die Fachlehrer der Schule für jeden Gegenstand mindestens drei und maximal 24 Themen zusammen. Daraus zieht der Schüler zwei Themen und muss sich für eines entscheiden.

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