Schulausflug endet mit Katastrophe: 32 Tote bei schwerem Busunglück in der Türkei

Die meisten der Getöteten waren Kinder bis 14 Jahre 30 weitere wurden bei dem Horror-Crash verletzt

Schulausflug endet mit Katastrophe: 32 Tote bei schwerem Busunglück in der Türkei

Tödlicher Schulausflug: Bei einem der schwersten Busunfälle der jüngsten Zeit in der Türkei sind mindestens 32 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Schulkinder im Alter von sieben bis 14 Jahren. Der mit Kindern und Lehrern einer Grundschule sowie mit Eltern besetzte Reisebus war in der Nähe der mitteltürkischen Stadt Aksaray mit einem Lkw zusammengestoßen und hatte sich überschlagen. 30 Menschen wurden nach Angaben von Provinzgouverneur Sebati Buyuran verletzt.

Die Kinder, die eine Grundschule in der ägäischen Küstenstadt Izmir besuchten, waren auf einem Ausflug in das auch von zahlreichen ausländischen Touristen besuchten Kappadokien, eine bizarre Felslandschaft aus vulkanischem Gestein. Wie es zu dem Unfall auf offensichtlich schnurgerader Straße kommen konnte, war zunächst unklar. Fahrer und Beifahrer des Lastwagens kamen bei dem Unglück ebenfalls ums Leben.

Nach Angaben der Schulbehörden war der Bus am Abend in Izmir abgefahren und hätte nach einer Fahrt von mehreren hundert Kilometern Samstag früh sein Ziel erreichen sollen. Das Unglück geschah keine 100 Kilometer vor Nevsehir entfernt, einer Stadt in Kappadokien. Die Schüler wurden den Angaben zufolge von drei Lehrern und einigen Eltern begleitet. Die Leichen sollten per Flugzeug nach Izmir gebracht werden.

Vor der Grundschule in Izmir spielten sich nach Bekanntwerden des Unfalls dramatische Szenen ab. Verzweifelten Eltern brachen in Tränen aus. Krankenwagen fuhren vor. Einige der Angehörigen mussten ärztlich behandelt werden.

(apa)