Schüssel offenbar wieder Meistertaktiker: Für 52% setzte sich ÖVP bei Koalition durch

Nur 16 Prozent sehen Verhandlungssieg der SPÖ Hälfte glaubt, dass Schwarz-Rot kaum etwas ändert

Die absolute Mehrheit der Österreicher glaubt, dass sich die ÖVP bei den Koalitionsverhandlungen durchgesetzt hat. In einer OGM-Umfrage (Sample 500) für die Fernsehsendung "Report" des ORF meinen 52 Prozent, dass sich die Volkspartei bei den Regierungsverhandlungen mit der SPÖ mehr durchgesetzt habe. Nur 16 Prozent gestehen dies der SPÖ zu. 21 Prozent glauben, dass sich beide gleich durchgesetzt haben, elf Prozent machten keine Angaben.

49 Prozent sind der Ansicht, dass sich unter der neuen großen Koalition kaum etwas ändern, sondern die Politik der letzten Jahre fortgesetzt wird. 39 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. Zwölf Prozent machten hier keine Angaben.

Was die neue Möglichkeit betrifft, statt Studiengebühren 60 Stunden Sozialarbeit pro Semester zu leisten, halten dies 62 Prozent für eine gute Idee. 23 Prozent hätten sich für eine ersatzlose Streichung ausgesprochen, 16 Prozent wissen es nicht.

Zum Budgetdefizit meinen 81 Prozent der Befragten, es sei nicht glaubwürdig, dass dieses in Zukunft geringer sein soll als im jeweiligen Jahr davor. Nur 15 Prozent halten dies für glaubwürdig und vier Prozent machten hier keine Angaben.

(apa)