Fakten von

Schüsse in
Hotelkomplex in Manila

IS bekennt sich zu Angriff - Anlage wurde wegen Schusswechsel abgeriegelt

In einem Hotel- und Kasinokomplex in der philippinischen Hauptstadt Manila haben bewaffnete Unbekannte in der Nacht zu Freitag das Feuer eröffnet. Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte in einer Botschaft im Internet den "Angriff" für sich. Der Betreiber des Komplexes erklärte, die Anlage sei wegen Schusswechseln abgeriegelt worden.

Die Polizei sei in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) mit starken Kräften angerückt, hieß es lokalen Medienberichten weiter. Es gebe Verletzte. Augenzeugen berichteten, es seien mehrere Angreifer in dem Gebäude des Resorts World Manila. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Auf den Philippinen führt die Armee einen Kampf gegen islamistische Rebellen. Gefechte gab es in den vergangenen Tagen vor allem um die südphilippinischen Stadt Marawi. Bei den Islamisten handelt es sich überwiegend um Angehörige einer lokalen Terrorgruppe namens Maute, die dem Islamischen Staat (IS) Treue geschworen hat. Im Süden der mehrheitlich katholischen Philippinen kämpfen muslimische Separatisten seit den 1960er-Jahren für Autonomie.

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