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Schramböck reist nach Seoul und Shanghai

Bilaterale Gespräche in Südkorea und Firmenbesuch von SK Telekom und LG

Die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck (ÖVP), wird am Donnerstag zu einem Arbeitsbesuch nach Seoul und Shanghai aufbrechen. Im Zentrum des Besuches stehen Gespräche mit potenziellen Investoren sowie politischen Vertretern, um über Kooperationen im Bereich der Digitalisierung und Startups zu sprechen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit.

In Südkorea stehen unter anderem Gesprächen mit österreichischen und südkoreanischen Firmen und Arbeitsgespräche mit Vize-Handelsminister Kim hang-Gyu und Vize-KMU- und Startup-Minister Choi Su Gyu auf dem Programm. Zudem werden im Rahmen eines Round Tables Gespräche mit potenziellen koreanischen Investoren in Österreich geführt. Im Vordergrund stehen die Bereiche Digitalisierung, Startups sowie Innovation. Unter anderem soll vor Ort auch ein Memorandum of Understanding zwischen dem südkoreanischen D.Camp und dem Global Incubator Network (GIN) zur besseren Kooperation im Startup-Bereich unterschrieben werden. Neben LG steht auch ein Firmenbesuch bei SK Telekom mit Besichtigung einer 5G-Testarea auf dem Programm.

"Flächenmäßig sind Südkorea und Österreich fast gleich, im Bereich Innovation und Digitalisierung können wir aber noch viel lernen. Südkorea ist ein Hochtechnologiemarkt und damit ein idealer Partner für österreichische Firmen beim Export wie auch bei technischen Kooperationen", Schramböck.

In Shanghai steht unter anderem der Besuch der erstmals stattfindenden weltweit größten Einkäufermesse (CIIE ) mit über 150.000 Ausstellern auf dem Programm. Am 5. November wird Schramböck an der offiziellen Eröffnung der Messe mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping und weiteren internationalen politischen Vertretern teilnehmen. Im Anschluss eröffnet Schramböck den Österreich-Pavillons auf der Messe vor Ort.

Unter den Ausstellern aus über 100 Ländern und Regionen sind auch österreichische Unternehmen, die sich potenziellen chinesischen Geschäftspartnern präsentieren, wie die Tiroler Glashütter GmbH, TÜV Austria Holding AG, VAMED Engineering GmbH oder die Österreichische Post AG.

Weiters stehen in Shanghai Arbeitsgespräche mit dem Minister für Industrie und Informationstechnologie Miao Wie sowie Handelsminister Zhong Shan über wirtschaftliche Zusammenarbeit auf dem Programm. Über 650 österreichische Firmen haben Niederlassungen in China. In Übersee ist es der zweitwichtigste Exportmarkt Österreichs, heißt es.

"China ist der zweitwichtigste Handelspartner in Übersee und einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für die österreichische Wirtschaft. Ich möchte die aktuelle EU-Ratspräsidentschaft dazu nutzen, die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken und sowohl unsere Firmen vor Ort unterstützen als auch potenzielle Investoren für Österreich anwerben", so Schramböck.

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