Schon 91% schalten das Licht am Tag ein: Wiener, Burgenländer und Tiroler sind Top

Vorarlberger und Kärntner sind jedoch Lichtmuffel Auch im Stadtgebiet bleiben die Lichter oft dunkel

Schon 91% schalten das Licht am Tag ein: Wiener, Burgenländer und Tiroler sind Top

Die Österreicher gewöhnen sich langsam aber sicher an das Fahren mit Licht: Wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) bei einer (Schönwetter)Erhebung herausfand, sind bereits 91 Prozent gesetzeskonform unterwegs. Das entspricht einer Steigerung um acht Prozent gegenüber dem März.

Am konsequentesten sind die Wiener, Tiroler und Burgenländer mit jeweils 94 Prozent. Die Skeptiker sind vor allem im Ländle zu Hause, wo das KfV zwar eine Besserung registriert hatte, aber noch immer 19 Prozent auf das Einschalten der Scheinwerfer verzichten. An vorletzter Stelle liegt der Süden: Die Kärntner Lichtquote liegt bei aktuell mageren 87 Prozent.

Weniger Licht im Ort
Während diese Prozentsätze ein Durchschnittswert für alle Straßenarten sind, bleiben die "Augen" der Kfz im Ortsgebiet oft dunkel. Hier ist die Bereitschaft zum Einschalten der Scheinwerfer mit 87 Prozent am geringsten, auch wenn sich dies mittlerweile um neun Prozentpunkte gebessert hat.

Männer keine Lichtmuffel
Bisher waren es hauptsächlich die Frauen, die Licht am Tag etwas abgewinnen konnten. Das starke Geschlecht hat nun innerhalb eines Monats kräftig aufgeholt und liegt mit 86 Prozent nur mehr knapp hinter den weiblichen Fahrzeuglenkerinnen (88 Prozent). (APA/red)