Schönbrunn von

Zootiere im Schnee

Romantische Winterlandschaft im Tiergarten – Viele Arten ganz in ihrem Element

  • Großer Panda in Schönbrunn eingeschneit
    Bild 1 von 3 © Bild: Tiergarten Schönbrunn/ Norbert Potensky

    Spaß im Schnee

    Panda-Weibchen Yang Yang freut sich über die Winterpracht im Tiergarten Schönbrunn.

  • Eingeschneiter Luchs in Schönbrunn
    Bild 2 von 3 © Bild: Tiiergarten Schönbrunn/Josef Gelernter

    Keine Probleme

    Der europäische Luchs ist Schnee gewöhnt. Das dicke Fell schützt ihn vor Kälte und Witterung.

Winterspaß im Tiergarten Schönbrunn: Die zahlreichen Spuren im Schnee verraten, wie sehr sich viele Zootiere über die weiße Pracht freuen. Ausgelassen toben die Berberaffen durch ihre Anlage. Diese Affenart ist im Atlasgebirge heimisch, wo fast ein Viertel des Jahres Schnee liegt. „Bei uns im Tiergarten sind die Berberaffen das ganze Jahr im Freien. Vor Kälte schützt sie ihr dichtes Fell. Ein Innengehege brauchen sie nicht“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

An Schnee und Kälte gut angepasst sind auch die Großen Pandas. Die schwarzweißen Bambusbären sind in den Bergwäldern im Südwesten Chinas zuhause, wo sie in bis zu 3.400 Metern Höhe leben. Das Schönbrunner Panda-Weibchen Yang Yang sitzt mitten im Schnee und verzehrt genüsslich Bambus. Auch die Kleinen Pandas kommen mit dem Wiener Winter prima zurecht. Sie sind ganzjährig im Freien, die kleine Holzhütte dient lediglich als geschützte Futterstelle. Sie klettern geschickt auf den schneebedeckten Bäumen. Schratter: „Die Pfoten der Kleinen und Großen Pandas sind auf der Unterseite mit Fell bedeckt. Das schützt sie vor Kälte und verhindert ein Ausrutschen auf Schnee und Eis.“


Auch viele andere Tierarten sind bei dieser Witterung ganz in ihrem Element - allen voran natürlich die Europäischen Luchse und die Sibirischen Tiger. Die beiden Tiger-Weibchen Kyra und Ina liegen auf der verschneiten Plattform und lassen sich die Schneeflocken um die Schnauze wehen. „In ihrer Heimat im fernen Russland und Nordchina kann es bis zu minus 45 Grad kalt werden. Gegen diese extrem niedrigen Temperaturen und die eisigen Winde schützt die Tiger eine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht an Flanken und Bauch“, erklärt Schratter.

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